Extravagantes Gebäude mit vielen ungewöhnlichen Lösungen: Rohbau des „Hauses der Musik“ im Budapester Stadtwäldchen. (Foto: MTI / Zoltán Balogh)

Liget Budapest

Haus der Musik ist rohbaufertig

Das Großprojekt Liget Budapest zur Bebauung des Stadtwäldchens ist an einem weiteren Meilenstein angelangt: Das „Haus der ungarischen Musik“ ist rohbaufertig, teilte der Ministerielle Beauftragte László Baán am Donnerstagnachmittag mit.

Das durch den japanischen Stararchitekten Sou Fujimoto entworfene, extravagante Gebäude zeigt viele ungewöhnliche Lösungen, wie sie hierzulande noch unbekannt sind – so die „unsichtbare“ Wand aus 94 Glastafeln, die teilweise bis zu 12 m in die Höhe ragen, oder eine an nahezu einhundert Stellen „durchlöcherte“ Dachkonstruktion. Das Haus wird künftig die erste umfassende ständige Ausstellung der ungarischen Musikgeschichte beherbergen, die erste Zeitausstellung soll Pop und Rock in Ungarn beleuchten.

Im Rahmen des Liget-Projekts erreicht demnächst auch das neue Ethnographische Museum Rohbaureife; im Herbst werden die Tiefgarage, ein Erlebnispark für Hunde, zahlreiche Sportplätze und eine beleuchtete Laufstrecke übergeben.

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