Pester Uferstraße

Firmen gegen Sperrung

Die Firmen in Budapest sind mehrheitlich gegen eine Sperrung der Uferstraße für den Autoverkehr.

Das ergab eine online durchgeführte Konsultation der Budapester Industrie- und Handelskammer (BKIK), deren Ergebnisse Kammerchef Elek Nagy an OB Gergely Karácsony mitteilte.

Konkret geht es um den Abschnitt auf der Pester Seite der Donau zwischen Kettenbrücke und Elisabeth-Brücke. Mehr als 11.000 Firmen beteiligten sich an der Umfrage, von denen 64% eine ablehnende Haltung zum Fahrverbot zeigten. Sogar 69% befürchten eine weitere Zuspitzung im Straßenverkehr der ohnehin verstopften Hauptstadt, 61% rechnen mit nachteiligen Folgen für den eigenen Betrieb. Auch die in den jüngeren Jahren gewohnten zeitweiligen Schließungen des Abschnitts kritisieren 56% der Firmen; dafür zeigen immerhin 40% Verständnis.

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