Ostbahnhof
Ab Montag Vollsperrung
Zsolt Hegyi, CEO der Staatsbahnen MÁV, bezeichnete die am Montag beginnende vierwöchige Renovierung des Ostbahnhofs (Keleti pu.) in den Sozialmedien als die größte Instandhaltungsinvestition des Jahres. In den letzten Jahrzehnten hätten sich erhebliche Rückstände bei den Instandhaltungsarbeiten angesammelt. Die dadurch veraltete Infrastruktur führt zu verlängerten Fahrzeiten, häufigeren Betriebsstörungen und unvorhersehbaren Ausfällen.
Ab diesem Jahr konzentriert man sich intensiver auf die Reparatur der am stärksten beschädigten Knotenpunkte des Schienennetzes, und zwar nicht durch oberflächliches Flickwerk, sondern durch umfassende moderne Sanierung, schrieb Hegyi. Wie bereits zu Sommerbeginn am Rangierbahnhof Rákosrendező werden ab Montag am Ostbahnhof Komponenten der kritischen Infrastruktur ausgetauscht und instandgesetzt, die bislang den Verkehrsfluss behindert haben. Diese Maßnahmen stellen eine Zukunftsinvestition für einen schnelleren, zuverlässigeren und sichereren Bahnverkehr dar.
Während der vierwöchigen Arbeiten wird der Personenverkehr über verschiedene Umsteigepunkte in Budapest umgeleitet. Die Fernzüge enden nicht am Keleti pu., sondern an den anderen Budapester Bahnhöfen wie dem Nyugati pu. (Westbahnhof), Budapest-Kelenföld und Kőbánya-Kispest, mit direkten Umsteigemöglichkeiten zur U-Bahn. Betroffen sind Fernverbindungen nach Győr, Pécs, Hatvan-Miskolc und Újszász-Békéscsaba.
Detaillierte Informationen zu den Änderungen und alternativen Reisemöglichkeiten finden sich auf der offiziellen Website der MÁV. Reisende sollten sich unbedingt vor der Abreise über die Änderungen informieren.
