Mietfahrräder in Budapest
Ab 2026 doppelt so viele
Bei einer Pressekonferenz an der neuen MOL-Bubi-Station am Kopaszi-Damm sagte OB Gergely Karácsony, das öffentliche Fahrradverleihsystem Bubi 3.0 werde ab Januar 2026 mindestens 4.500 Leihfahrräder zur Verfügung stellen. Alle Mikromobilitätspunkte sollen genutzt und auch wichtige öffentliche Verkehrsknotenpunkte außerhalb der Ringstraße Hungária körút zugänglich gemacht werden.
Budapest mit flexiblen Verkehrsmitteln
Mit 1.000 auch elektrisch angetriebenen Fahrrädern reagiere Bubi auf neue Kundenbedürfnisse. „Wir wollen ein System entwickeln, das Budapest ins 21. Jahrhundert bringt”, sagte der Kommunalpolitiker. Bubi sei nicht nur ein Instrument der öffentlichen Politik, sondern auch ein Symbol für eine Stadt der Zukunft mit flexibleren Verkehrsmitteln.
Ein Drittel mehr Stationen
Katalin Walter, CEO der Budapester Verkehrszentrale (BKK), erklärte, dass die neue MOL-Bubi-Station am Kopaszi-Damm bereits die 208. Übergabestation sei, deren Anzahl sich in den letzten drei Jahren um etwa 30% erhöht habe. Darüber hinaus habe die Zahl der ausgeliehenen Fahrräder seit dem Start von Bubi 2.0 im Frühjahr 2021 die 8 Mio.-Marke überschritten. Nicht zuletzt tragen die digitale Vermietung und leichtere Fahrräder zum täglichen Erfolg von Bubi 2.0 bei.
Für die Weiterentwicklung zu Bubi 3.0 wird es im September eine öffentliche Ausschreibung geben. Dadurch soll gewährleistet werden, dass Bubi 3.0 mindestens so viele Verbesserungen bringt wie einst Bubi 2.0. Bei der Auswahl im Ausschreibungsverfahren will sich die BKK-Chefin auf eine Marktbefragung sowie die besten internationalen Praktiken stützen.