Ungarn-Russland
Zusammenarbeit ist Frage der physischen Realität
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Dies bedeute aber nicht, die russischen Energieträger zu ersetzen, erklärte Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó (r.) auf einer Pressekonferenz mit dem russischen Gesundheitsminister Mihail Muraschko, der zugleich Co-Vorsitzender des ungarisch-russischen Wirtschaftsausschusses ist.
Bei dem Treffen ging es um die wichtigsten Fragen der Zusammenarbeit in Wirtschaft und Energiebereich. Die Zusammenarbeit mit Russland im Energiebereich sei der Garant für die Versorgungssicherheit Ungarns. Dies sei keine ideologisch-politische, sondern eine Frage der physischen Realität, betonte Szijjártó.
In diesem Jahr sind etwa 2,5 Mrd. m3 Erdgas von Gasprom nach Ungarn geliefert worden. Damit konnten 42% des Jahresverbrauchs bereits in den Speichern eingelagert werden. Im Gegensatz dazu liege der europäische Durchschnitt bei 23%. Auch der Erdöltransport verlaufe reibungslos: 2,2 Mio. t werden dieses Jahr über die Druschba-Pipeline geliefert, informierte Szijjártó weiter.
Zudem erhalten ungarische Unternehmen jede Unterstützung, um ihre Aktivitäten in Russland in Bereichen aufrechtzuerhalten, die nicht von den Sanktionen betroffen sind (Finanzen, Gesundheit, Landwirtschaft, Lebensmittel, Pharmazeutika), wie es auch westliche Unternehmen tun.ű

Paks-Projekt wird fortgeführt
Die Arbeiten am Projekt AKW Paks 2 gehen weiter. Im August startet der Aushub des Erdreichs unterhalb von Block 6. Anfang Juli hat der Hauptauftragnehmer des Projekts, ein Ingenieurunternehmen der Rosatom-Gruppe, mit der ersten Phase der Bauarbeiten auf der Baustelle begonnen, dem Bau der Schlitzwand. Rosatom weist darauf hin, dass das Projekt auf der Grundlage des russisch-ungarischen Regierungsabkommens vom 14. Januar 2014 und der entsprechenden Verträge durchgeführt wird. Das Nationale Amt für Atomenergie (NAO) erteilte die Baugenehmigung für die beiden neuen WWER-1200-Blöcke der Generation 3+ im August 2022. Die neuen Blöcke werden sowohl den ungarischen als auch den europäischen Sicherheitsnormen entsprechen. Die Blöcke 5 und 6 des AKW Paks werden eine garantierte Lebensdauer von 60 Jahren haben.
Langfristig wird das AKW Paks 2 zur Versorgungssicherheit beitragen, sagte Szijjártó. Er verwies darauf, dass jede ausländische Maßnahme, die das Projekt gefährden oder behindern könnte, als Angriff auf die Souveränität Ungarns betrachtet werde. Ungarn hat nie Sanktionen gegen die Nuklearindustrie unterstützt und wird dies auch in Zukunft nicht tun. Er begrüßte die Tatsache, dass die EU-Genehmigung die Möglichkeit eröffnet hat, das Projekt zu beschleunigen.
Szijjártó berichtete, die russische Regierung werde die Änderung des Finanzierungsvertrags in den nächsten Tagen akzeptieren, woraufhin der modifizierte Bauvertrag unterzeichnet werden könne. Der Minister ist nach wie vor der Auffassung, AKW Paks 2 könne 2030/31 in Betrieb genommen werden.
Darüber hinaus arbeitet die ungarische Regierung mit der russischen Regierung in den Bereichen Gesundheit und Bildung zusammen, insbesondere auf dem Gebiet der onkologischen Forschung.

Die deutsche Hampelmann AMPEL ENERGIEDIKTATUR HAT EINE BREMSE.
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