Ungarn-Rumänien
Zusammenarbeit im nationalen Interesse
Dieser Artikel ist Teil unseres Bezahl-Angebots BZ+
Wenn Sie ein Abo von BZ+ abschließen, dann erhalten Sie innerhalb von 12 Stunden einen Benutzernamen und ein Passwort, mit denen Sie sich einmalig einloggen. Danach können Sie alle Artikel von BZ+ lesen. Außerdem erhalten Sie Zugang zu einigen speziellen, sich ständig erweiternden Angeboten für unsere Abonnenten.
Wie Außenminister Péter Szijjártó bei seinem Gespräch mit dem rumänischen stellvertretenden Ministerpräsidenten Barna Tánczos betonte, haben die wiederholten Fehler Brüssels Europa an den Rand einer Energiekrise gebracht.
Die EU-Kommission möchte, dass Europa seine Energie aus möglichst wenigen Quellen bezieht, was diese natürlich verteuert. Aber Ungarn hat eine faire Energiekooperation mit Rumänien. Ziel ist es, diese in der kommenden Zeit noch enger zu gestalten, wobei die Gasvorkommen, die in Rumänien neu entdeckt werden, für die kommenden Jahre berücksichtigt werden. Die notwendigen Verbesserungen in der Infrastruktur wurden vorgenommen, so dass Ungarn nun in der Lage ist, 2,6 Mrd. m3 Erdgas pro Jahr aus Rumänien zu beziehen.
Zudem werden die Verkehrsverbindungen in gleicher Weise weiter ausgebaut. Derzeit bauen Ungarn und Rumänien gemeinsam eine weitere Brücke und es soll die St. Gellért-Brücke in Magyarcsanád wieder aufgebaut werden. Geplant ist ein weiterer Grenzübergang sowie die Eisenbahnlinie zwischen Szeged und Timisoara. Eine gute Zusammenarbeit ist nicht zuletzt für die Situation der Ungarn in Siebenbürgen und im Szeklerland von entscheidender Bedeutung.
