Sommeruni Balne Tusnád

„Zeit des Friedens“

Unter dem Motto „Zeit des Friedens“ begann am Dienstag im siebenbürgischen Tusnádfürdő (Balne Tusnád) die 32. Sommeruniversität.
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5 Antworten auf “„Zeit des Friedens“

  1. “Nach dem Krieg droht der Ukraine die Entvölkerung”

    Um die Bevölkerungsentwicklung der Ukraine stand es schon vor Russlands Invasion nicht gut. Jetzt verdüstern sich die Aussichten.

    Russlands Angriffskrieg trifft die Ukraine schwer. Tausende Zivilisten und noch mehr Soldaten wurden getötet, die Wirtschaftskraft schwer beschädigt. Der Wiederaufbau wird Jahre benötigen und dreistellige Milliardenbeträge verschlingen. Dabei ist die langfristig vermutlich schlimmste Folge noch gar nicht berücksichtigt: die Entvölkerung des Landes.

    https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/ukraine-studie-sagt-demografische-implosion-des-landes-voraus-19041404.html

    Wird zum bevorzugten Auswanderungsparadies deutscher Armutsrentner werden und wird Ungarn als aktueller Marktführer ablösen. Auch wird sich die Ukraine ändern müssen (exemplarisch seien die Minderheitenrechte, die Rechtsstaatlichkeit und die Korruption genannt), wenn sie in die EU will.

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  2. Es wird nach dem Krieg ein großes Überangebot an Immobilien geben. Investitionen werden massiv in das Land fließen, wo die Ressourcen fast umsonst zu haben und die Menschen bereit sein werden, für einen “Hungerlohn” zu arbeiten. Das wird zu einem schnellen Aufschwung führen und jeder, der bereits am Anfang dabei ist, wird gut verdienen können. Oder anders ausgedrückt, wer zu spät kommt, den bestraft das Leben. Aber die meisten Menschen haben die Angewohnheit, immer dann zu investieren, wenn der Boom kurz vor dem Ende ist. Erst trauen sie sich nicht aus Unwissenheit, dann aber nach vielen Gewinnrunden schlägt ihre Angst in Gier um. Man nennt das auch Milchmädchen-Hausse. Man muss dann investieren, wenn im übertragenen Sinne “Blut auf der Strasse” liegt (bevor mich hier jemand wieder falsch versteht, das ist nicht real bezogen auf den Krieg gemeint, weil niemand mehr Vertrauen in eine Investition hat und fast jeder aus Angst eine Investition scheut). Nur dann kann man große Gewinne machen.

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  3. Sehr geehrter Herr Mende: — Wenn die Kriegshandlungen in der Ukraine `mal beendet sein werden–.
    Ihre getroffene Aussage: “Wird zum bevorzugten Auswanderungsparadies deutscher Armutsrentner werden …”.
    Könnten Sie Ihre Aussage etwas verdeutlichen, was darunter zu verstehen ist? Denn in so ein verwüstetes Land ohne funktionierende Infrastruktur, etc. will doch kein Armutsrenter auswandern wollen, oder?
    Viele Grüße M.K.
    PS: Ihr FAZ-Link unterliegt leider der Bezahlschranke.

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    1. Wie sah denn der Ostblock vor 1990 aus? Die Länder waren vom Kommunismus auf das Schlimmste verwüstet. Nehmen Sie zum Beispiel die Stadt Quedlinburg in der DDR. Die historische Stadt war eine einzige Ruine und dem Verfall schon preisgegeben. Selbst ein Krieg hätte nicht viel mehr Zerstörung anrichten können. Niemand hätte damals geglaubt, dass das noch zu ändern wäre. Und schauen Sie sich die Innenstadt heute an. Oder Deutschland nach dem 2. Weltkrieg. Eine schlimmere Zerstörung der Großstädte hatte man vorher nicht gesehen. Aber bereits Anfang der 50er-Jahre erlebte Westdeutschland den Beginn des sogenannten Wirtschaftswunders. Oder China nach Mao, zurückgeworfen auf das Niveau eines der ärmsten Entwicklungsländer. Und wie schnell kam der Fortschritt nach Einführung marktwirtschaftlicher Elemente. Außerdem wird die Ukraine nicht als Ganzes zerstört werden. Der Westen und die Mitte werden besser wegkommen. Bereits jetzt gibt es dort erste westliche Investitionen.

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  4. Nur der, wer den Osten der Ukraine erbt (Ukraine oder Russland) wird die eigentlichen Probleme bekommen, die eine Marktwirtschaft mit der Zeit und viel Geld lösen könnte, die russische Kommandowirtschaft allerdings nie. Wenn ich Ukrainer wäre, würde ich den Osten freiwillig den Russen überlassen. Das wäre dann mein Trojanisches Pferd für die Russen. Außerdem wird die Bevölkerung des Ostens, die sich als Ukrainer fühlen und diejenigen, die nicht in absoluter Armut leben wollen, das Land nach dem Krieg in Richtung Westen verlassen. Das wird dem Gebiet einen zweiten Schlag versetzen, an dem es sich dann für lange Zeit nicht erholen wird.

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6. März 2026 11:00 Uhr