Ungarn-Montenegro
Westbalkan in die EU integrieren!
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In Ungarns Interesse stehen Frieden und Stabilität auf dem Westbalkan. Die Garantie sei die Integration der Region in die EU, erklärte Außenminister Péter Szijjártó (r.) bei einem Treffen mit seinem montenegrinischen Amtskollegen Djordje Radulovic in Budapest. Eine Säule der ungarischen Außenpolitik sei der Westbalkan. „Wenn der Westbalkan schwach ist, gelangen die illegalen Migranten schnell an die südliche Grenze Ungarns. Deshalb sind die Stärkung der Region und ihre Integration vom Sicherheitsaspekt her wichtig. Vom wirtschaftlichen Aspekt her sind angesichts der Herausforderungen der Corona-Krise eine größere Freihandelszone sowie mehr Investitions- und Exportmöglichkeiten von Vorteil beim Wiederaufbau. Deswegen werden zwei erfahrene, ungarische Diplomaten Montenegro beim Integrationsprozess zur Seite stehen“, erklärte Szijjártó.
Bei der ungarischen Eximbank steht ein Kreditrahmen in Höhe von 55 Mio. Euro zur Finanzierung der Kooperation der Unternehmen beider Länder bereit. Die OTP Bank ist Marktführer in Montenegro. Die Hotelkette Hunguest modernisiert ein großes Hotel mit einem Investitionsvolumen von 2 Mrd. Forint, wofür die ungarische Regierung Förderungen in Höhe von 1 Mrd. Forint gewährt. Szijjártó und Radulovic vereinbarten die Vertiefung der bilateralen Beziehungen in Wirtschaft, Tourismus, Gesundheitswesen, Sicherheitspolitik und Bildung.
