Kunstschmuggel
Wendung im „Prinzen“-Krimi
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Das zuständige Bau- und Verkehrsministerium feierte dies als wichtigen Teilerfolg, nachdem die ungarischen Behörden im Sommer Anzeige wegen Urkundenfälschung gestellt hatten. Wie das Fachressort erläutert, sei der „Afrikanische Prinz“ von Gustav Klimt aus dem Jahre 1897 unter Irreführung der Behörden außer Landes gebracht worden; ein Sammlerehepaar gab den Schätzwert des Ölgemäldes mit schlappen 130 Euro an – bei Auktionen wurden später zweistellige Millionenbeträge für das restaurierte Kunstwerk geboten. Während Budapest das Klimt-Gemälde als „ungarisches Kulturgut“ bezeichnet, das unter Vortäuschung falscher Tatsachen außer Landes gebracht wurde, sind die involvierten Kunsthändler in Wien ganz anderer Meinung und behaupten: Ungarn will uns das Gemälde wegnehmen!
