Foto: MTI/ Zoltán Máthé

Ungarn-Rumänien

Weiterhin strategische Partner

Auch bei der Umgehung der Rezession, der Schaffung der Energieversorgungssicherheit und im Bereich Migrantenströme stellt die strategische Partnerschaft mit Rumänien eine große Hilfe dar.

„Es gibt immer  Störenfriede, die so viel Lärm machen, dass sie uns zahlenmäßig überlegen zu sein scheinen. Aber Tatsache ist, dass die Regierungen beider Länder ein klares und sichtbares Ziel haben, das für alle verständlich ist, nämlich die Aufrechterhaltung der strategischen Partnerschaft, weil sie für beide Länder und beide Nationen gut ist“, betonte Außenminister Péter Szijjártó (2.v.r.) beim Treffen mit seinem rumänischen Amtskollegen Bogdan Aurescu (2.v.l.) am Dienstag in Budapest.

Rumänien ist Ungarns drittwichtigster Exportmarkt. Dort bauen mehrere bedeutende ungarische Unternehmen ihre Präsenz stetig aus, wie Mol mit 245 Tankstellen, OTP mit 97 Bankfilialen und Richter mit über 600 Mitarbeitern.

Rumänien spielt eine wichtige Rolle bei der Diversifizierung der Gasversorgung, die durch den Ausbau der Verbindungskapazitäten zwischen den beiden Ländern von 1,75 auf 2,5 Mrd. m3/Jahr unterstützt wird. Szijjártó fügte hinzu, in Kürze werde ein Vier-Länder-Abkommen unterzeichnet, das Ungarn ermöglichen wird, grünen Strom aus Aserbaidschan über Georgien und Rumänien zu importieren.

Rumänien leistet zudem ausgezeichnete Arbeit im Bereich Grenzschutz; auch hier ist die bilaterale Zusammenarbeit überaus effizient. Ungarn konnte in diesem Jahr bislang 250.000 illegale Grenzübertritte verhindern. Würde es einen Migrationsdruck auch aus Richtung Rumänien geben, könnten sich die ungarischen Behörden nicht mehr nur auf die Südgrenze konzentrieren.

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