Erhebung

Was die Ungarn vom Papst hielten

Papst Franziskus wurde von den Ungarn geschätzt, mit den größten Sympathiewerten unter Älteren und Akademikern.

Das zeigt eine Schnellerhebung von Europion am 22. April, dem Tag unmittelbar nach dem Tod des Papstes. Die repräsentative Umfrage mit 1.300 Teilnehmern brachte zutage, dass knapp zwei Drittel (62%) über die wichtigsten Ereignisse rund um das Oberhaupt der Katholischen Kirche im Bilde waren. Allerdings kann man bestenfalls jeden achten Ungarn als „Follower“ von Papst Franziskus ansehen, also jene Personengruppe, die seine Aktivitäten grundsätzlich verfolgten. Unter allen Befragten ordneten 35% den verstorbenen Papst als sehr sympathischen Menschen, weitere 31% als sympathisch ein – 25% hatten keine Meinung, 10% war er mehr oder weniger unsympathisch.

Die besten Sympathiewerte erhielt Papst Franziskus bei den älteren Ungarn ab 60 Jahren sowie nach der Schulbildung gegliedert bei den Ungarn mit Hochschulabschluss (jeweils 75%), gefolgt von den Katholiken (74%). Am ehesten unsympathisch war er Anhängern anderer Religionen (16%), älteren Ungarn zwischen 50-60 Jahren (13%) und den Oppositionswählern abseits der Tisza-Partei (12%).

Immerhin 53% aller Ungarn und 73% der älteren Jahrgänge glauben, Papst Franziskus hat die Katholische Kirche in eine positive Richtung verändert. Besonders bemerkenswert: Negativ sahen ihn nur 3% der Befragten.

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12. Februar 2026 10:10 Uhr