Ungarn-Kroatien
Von Zusammenarbeit profitieren
Dies erklärten Außenminister Péter Szijjártó (r.) und sein kroatischer Amtskollege Gordan Grlic-Radman bei einem Panelgespräch am Dienstag in Budapest. Kroatien ist das zweitwichtigste Investitionsland für ungarische Unternehmen. Szijjártó begrüßte die Entwicklung der Energieverbundnetze, insbesondere die Tatsache, dass Ungarn dank des Zugangs zum LNG-Terminal in Kroatien zum ersten Mal in der Geschichte einen langfristigen Gasbezugsvertrag mit einem nicht-russischen Akteur abschließen konnte. Ungarn unterstützte Kroatien vor allem während seines EU-Ratsvorsitzes intensiv für seinen EU-Beitritt. „Kroatien konnte daher im letzten Moment beitreten, da sich der Widerstand gegen die Erweiterung in einigen Mitgliedstaaten seither dramatisch verstärkt hat“, erinnerte Szijjártó. Ungarn konnte wiederum auch auf Kroatien während seiner EU-Ratspräsidentschaft 2020 zählen. Kroatien habe angesichts „heuchlerischer Angriffe“ gegen die ungarische Regierung immer eine faire Haltung bewahrt. Beispielhaft sei die Zusammenarbeit zudem hinsichtlich der nationalen Minderheiten.
