Ungarn-Bangladesch
Vertiefte nukleare Zusammenarbeit
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In der letzten Zeit hat sich immer mehr herauskristallisiert, dass zur Garantie der Sicherheit auch ein höchstmögliches Maß an Selbstversorgung im Bereich Energie erforderlich ist, erklärte Außen- und Handelsminister Péter Szijjártó beim Treffen mit seinem Amtskollegen A. K. Abdul Momen am Dienstag in Budapest. In Bangladesch wird ein neues AKW gebaut, und zwar mit den gleichen Reaktortypen und in der gleichen Finanzkonstruktion wie das AKW Paks. „Die Erweiterung des AKW Paks ist das größte und wichtigste Projekt, das derzeit in Ungarn umgesetzt wird. Daher ist es wichtig, unsere internationale Zusammenarbeit in der Nuklearindustrie auszubauen“, betonte Szijjártó.
Am Dienstag wurde ein Ausbildungsabkommen geschlossen, wonach 30 der 140 Stipendienplätze, die Studenten aus Bangladesch in Ungarn jährlich zur Verfügung stehen, zunächst für künftige Fachkräfte im Nuklearbereich reserviert werden. Ein weiterer Pfeiler der Zusammenarbeit ist der Transfer von Wissen und Erfahrungen beim Bau des Kernkraftwerks, was die Umsetzung des Paks-Projekts beschleunigen könnte. Der erste Reaktorblock in Bangladesch wird 2023 und der zweite 2024 in Betrieb gehen, der Transfer von Erfahrungen wird daher von großer Bedeutung sein. Ungarn will die Erweiterung des AKW Paks bis 2030 beenden.
