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Die Welt

Varga: „Unsere Souveränität respektieren!“

Justizministerin Judit Varga hat einmal mehr bundesdeutsche Kritik an Ungarn zurückgewiesen.
BZ+
31. Dezember 2021 11:00
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14 Antworten auf “Varga: „Unsere Souveränität respektieren!“

  1. Gerade die Welt schreibt: Deutschland und die Niederlande haben ein Register für EU Gelder aus. Datenschutzgründen verhindert. So kann man die Geldflüsse nicht verfolgen
    Gerade dieses – also das fehlende Register öffnet Türen für unbegründete Anschuldigungen im Fall Polen und Ungarn. So wird die Beschuldigung reine politische Waffe.

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  2. Varga scheint einfach nicht zu verstehen, dass jeder Mitgliedsstaat an der Tür zur Europäischen Union einen Teil seiner Souveränität mit dem Beitritt abgegeben hat – und zwar ganz bewußt und freiwillig.

    Die EU ist kein loser Staatenbund, bei dem man sich mal ab und zu zum Kaffeekränzchen trifft.

    Von den gemeinsamen Regeln profitieren alle – eben auch Ungarn z.B. durch die Investitionen von Konzernen aus der EU.

    Übrigens:
    “Anführer Europas zu sein, traut er sich locker zu.”
    Die Rede ist von Macron.
    Und von deutscher Seite kommt: “Paris macht keine halben Sachen.”
    “… die Vorschläge aus der Sorbonne-Rede werde man ernst nehmen.”
    https://www.tagesschau.de/ausland/eu-ratspraesidentschaft-115.html

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    1. Das läßt sich Ungarn, wie einige Nachbarländer, nicht bieten – und Sie werden es nicht dazu zwingen. Die Multis und ihre Marionetten profitieren von der EU. Genauso verlangte die Sowjetunion Unterordnung von allen Teilrepubliken und Marionettenstaaten, wie Sie (und die Multis-Marionetten in Brüssel) es hier verlangen. Die Ungarn wehren sich zu Recht aufs Neue. Wenn sie jemals zur EU-Unterwerfung bereit waren, so haben sie mittlerweile den Fehler erkannt und beheben ihn.

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      1. Der ständige Vergleich mit der Sowjetunion ist schlicht Blödsinn.
        Niemand würde Ungarn zwingen, in der EU zu bleiben, wenn die Ungarn sich unterdrückt fühlen würden.
        Die Wahrheit ist jedoch die, dass sich die Mehrheit der Ungarn nicht unterdrückt fühlen und in der EU bleiben wollen.
        Nur eine populistische Minderheit brüllt ständig gegen die EU herum und nervt zunehmend die ungarischen Wähler.
        Auch den Soros-Verschwörungsquatsch nehmen die Ungarn der Fidesz nicht mehr ab, sondern ertragen ihn nur noch achselzuckend – bis zur kommenden Wahl. 😉

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        1. Sie werden es bei kommenden Wahlen sehen, dass ein immer größerer Teil der Menschen vieles ganz anders sieht als Alex.
          Wird für die EU-Bürger das Jahr 2022 vielleicht ein solches Jahr??? :
          Jahr des Great Reset nach Klaus Schwab, des Black Out, enormer Inflation, steigender Lohnnebenkosten, der Schuldenunion zugunsten der Südstaaten, der sozialen Unruhen, der Impfpflicht, geschlossener Grenzen, einer neuen gewaltigen Migrationswelle mit offenen Grenzen, Abschaffung der Meinungsfreiheit zugunsten regierungsnaher gemeinnützigen Medien, das Jahr mit einem ganz neuen Typus von Virus, der bereits in geheimen Laboren der Amis und Chinesen am Start ist mit den dazugehörigen Spritzen.
          Ich hoffe, es kommt anders.

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          1. Also im bevölkerungsreichsten EU-Land fiel die Entscheidung der Wähler schon mal anders aus, als es sich D R wohl wünscht.
            Auch die Wähler in Nordeuropa sehen es ganz anders als D R.

            Die Wirklichkeit ist nun einmal, dass die Mehrheit optimistisch in die Zukunft blickt.
            In Deutschland freut man sich z.B. über einen weiteren Anstieg des Barvermögens.
            Man hat zudem die Zeit nach der Corona-Krise im Blick, die eine weitere wirtschaftliche Erholung verspricht.

            Nebenbei: Die Ungarn haben nach Estland und Litauen mit der höchsten Inflation in der EU zu kämpfen – aufgrund der Politik der ungarischen Regierung.
            Die anderen V4-Staaten haben schließlich niedrigere Inflationsraten.

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  3. “der bereits in geheimen Laboren der Amis und Chinesen am Start ist ”

    Wenn es so geheim ist woher wissen Sie denn das?? (-:

    Doch wenn Ich so Ihr comment lese haben Sie schon recht, was das neue Virus angeht…
    Das neue Virus kommt aus Wuhan mit der name… Woehaaaaaaa….. ((((((-:

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  4. Deutschland ist mit anderen Ländern ist nicht zu vergleichen. Die Deutsche fühlen sich nicht als Nation. Es. Ist ein junges, zerissene Staatsgebilde. Geschichte, Kultur auf dem Müll geworfen, Identität war Mal die DM.
    Souverän war es nach 45 nicht. Also es gibt nichts aufzugeben. Andere Nationen denken anders.

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  5. Sehr geehrte Frau Westermann,

    bitte verallgemeinern Sie nicht Ihre Meinung im Namen anderer. Man kann sich durchaus als Nation fühlen und trotzdem in einem Verbund mit anderen. Ich würde jetzt nicht gerade unterstreichen, dass die ungarische Kultur mehr hervorgebracht hat als die deutsche. Was tut man denn dafür um dieser Kultur oder Nation anzugehören ? Nichts, man wird halt zufällig dort geboren, und gehört so, wenn man denn will dazu. Immer diese unsinnigen Vergleich mit der Geschcihte und der Vergangenheit, man soll daraus lernen aber nicht rückwärts orientieren. War in der Vergangenheit auch nicht jede Entscheidung richtig, wirds das auch in der Zukunft nicht unbedint, man sollte nur die gleichen Fehler nicht zweimal machen.

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  6. Sie haben mich mißverstanden. Wenn Deutsche sich als Nation fühlen, freue mich darüber. Leider ist es nicht selbstverständlich. Ich habe viele “Deutsche” im Ausland getroffen, die sagten, ich bin Hamburger, Münchener, Stuttgarter, Saarländer. Ich glaube nicht, dass ein Franzose sagt im Ausland, ich bin ein Lyoner oder ein Ungarn, ich bin ein Debreziener. Die kollektive Erinnerung eines Volkes ist wichtig. Zugespitzt: würde ein Hamburger sterben für Hamburg? Für Deutschland? Für Europa?

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    1. Man kann sich doch seiner Stadt, seinem Bundesland, seinem Land, seinem Kontinent, seiner Religion, seinem Fußballclub … und auch dem blauen Planeten verbunden fühlen.
      Grenzziehungen haben doch nichts mit Kultur zu tun.
      Die Kultur der Deutschen im Mittelalter hat nichts mit der heutigen Kultur in Deutschland zu tun.

      Schon die Sprache gibt hier Auskunft:
      Früher hieß es DAS Weib. Der Mann sprach von seinem Weib. Wie auch die Kinder, durfte der Mann sein Weib mit dem Riemen behandeln, wenn sie nicht hörte.

      Eine Hinrichtung wurde zum Volksfest, bei dem aus dem ganzen Umland Schaulustige in die Stadt kamen.
      Würden Sie denn wie einst die Vorfahren mit Ihren Kindern einer solchen Hinrichtung heute beiwohnen wollen?

      Ich denke auch nicht, dass Sie Ihren Herren um die Erlaubnis bitten mussten, Ihren Mann zu heiraten und zu ihm ziehen zu dürfen.

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