UNO
Außenminister Péter Szijjártó vor der UNO in New York: „Wir hoffen, dass die UNO gegen die Diskriminierung der Nuklearenergie auftreten wird, im Interesse der sicheren Energieversorgung einer wachsenden Erdbevölkerung.“ Fotos: Außenministerium

Wasser und Energie

UNO in der Vermittlerrolle

"Ungarn begrüßt, dass sich die UNO den Belangen einer sicheren Wasser- und Energieversorgung widmet", unterstrich Außenminister Péter Szijjártó vor der UNO in New York. Ohne Wasser und Energie gehe gar nichts.

Ungarn habe auf diesen beiden Gebieten besonders starke Verpflichtungen übernommen, führte der Außenminister vor dem Wirtschafts- und Sozialrat der UNO aus, Krisenlagen infolge Wassermangels vorzubeugen bzw. Formen der sicheren Energieversorgung auszuarbeiten. In der Wasserwirtschaft verfüge Ungarn über modernste Technologien, die sich in vielen Ländern von Südostasien über Afrika bis zum Westbalkan bewähren.

Eine nachhaltige Energieerzeugung könne sich Ungarn auf lange Sicht nur unter Einsatz der Nuklearenergie vorstellen. Mit der Realisierung des Projekts AKW Paks 2. reduziere das Land seine Schadstoffemissionen um 17 Mio. t CO2. Ungarn hoffe, dass die UNO in dieser Debatte, die international in vielen Foren unsachlich geführt wird, ein Fels in der Brandung bleibe. „Wir hoffen, dass die UNO gegen die Diskriminierung der Nuklearenergie auftreten wird, im Interesse der sicheren Energieversorgung einer wachsenden Erdbevölkerung“, erklärte Szijjártó.

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