Foto: MTI/ Zoltán Máthé

Ukraine-Krieg

Ungarns Hilfe geht weiter

Zu Beginn der zweitägigen Sitzung des Parlaments sagte die Sprecherin der ukrainischen Minderheit Dank.

Liliana Grexa schloss in das Lob für die Hilfe für die Ukraine und die ukrainischen Flüchtlinge die Regierung, Ordnungsorgane, Kommunen, staatliche und private Organisationen sowie die unzähligen Freiwilligen ein. Nach ihrer Rede erhoben sich alle Abgeordneten zu einer Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer des Ukraine-Krieges.

Außenminister Péter Szijjártó erinnerte daran, dass die Regierung seit Ausbruch des Krieges die russische Militäraggression scharf verurteilt und an der Seite der Ukraine stehe. Der Ukraine werde jede Unterstützung zuteil. Bislang kamen 740.000 Flüchtlinge nach Ungarn. Jenen, die hier bleiben wollen, werden Schulbildung und Arbeitsmöglichkeiten geboten. Unter Mitwirkung der Regierung sind bereits 2.000 t humanitäre Hilfe aus Ungarn in der Ukraine eingetroffen, und „wir werden weiterhin Hilfe leisten, solange sie benötigt wird“, betonte der Minister. Die Regierung hat sich zudem verpflichtet, eine Schule wiederaufzubauen, 130  ukrainische Kinder in Spezialkliniken zu behandeln, verwundete Soldaten in Ungarn zu versorgen und Mobilheime für Binnenvertriebene bereitzustellen. Außerdem stellt sie Stipendien für 1.000 ukrainische Studenten an hiesigen Universitäten zur Verfügung.

Ein Gedanke zu “Ungarns Hilfe geht weiter

  1. Die humanistische Hilfe Ungarns ist vorbildlich. Dieser Krieg wird so schnell nicht sein Ende finden. Der NATO-Generalsekretär erläuterte bei seinem Finnlandbesuch vir wenigen Tagen allerdings, dass die Ukraine nachdenken sollte, auf welche Gebiete sie für Frieden verzichtet. Wenn Selenskys einzige Antwort ist, alles wird zurückerobert, ist er realitätsfern u. nimmt Tausende Tote weiterhin in Kauf. Letztlich war es sein Gesetz 2021, mit dem er bestimmte, die Krim militärisch zurückzuerobern, was eine wichtige Grundlage für die Russen bot, in die Ukraine einzufallen Seit Katarina der Großen ist die Krim russisch, dann sowjetisch u. ab 1992 schloß die Ukraine Pachtvertrag über die Teile der Krim, auf denen sich der russ. Militärstützpunkt Sewastopol befindet. 2014 wurde der infrage gestellt u. mit NATO Aufnahme gedroht. USA würden sich niemals Okinawa wegnehmen lassen. Die Russen nicht Sewastopol. Ungarn geht den besseten Weg, den humsnitären.

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24. Juni 2022 15:40 Uhr