Foto: MTI/ Zoltán Máthé

EU-Migrationspakt

Ungarn wird kein Einwanderungsland!

Die EU-Kommission hat angekündigt, den berüchtigten Migrationspakt zu aktivieren. „Jenen Ländern, die ihre Grenzen schützen, droht Brüssel mit Pflichtquoten und Geldstrafen“, kommentierte der Staatssekretär des EU-Ministeriums.

Barna Pál Zsigmond (r.) sagte auf einer Pressekonferenz am Mittwochabend in Budapest, die EU-Zentrale in Brüssel habe mit ihren neuen Vorlagen eindeutig bewiesen, dass sie die illegale Migration nicht stoppen, sondern die Ansiedlung illegaler Einwanderer managen will. Die Pläne sehen Geldbußen von 20.000 Euro je abgelehnten „Zwangs-Migranten“ vor. Außerdem hätten alle Mitgliedstaaten zu den Kosten jener Partner beizutragen, die illegale Migranten aufnehmen. „Solange in Ungarn eine nationalkonservative Regierung am Steuer ist, wird es keine Ansiedlungen geben, weil wir nicht zulassen, dass aus Ungarn ein Einwanderungsland wird.“ Mit einer Marionettenregierung von Brüssels Gnaden sehe das schon ganz anders aus, merkte der Staatssekretär mit Blick auf die Politik von Tisza-Partei und DK an. Die EVP, zu der die Tisza gehört, mache in der Frage der illegalen Migration gemeinsame Sache mit den Linksliberalen in der EU.

Nicht für die Fehler anderer bezahlen

Den fehlenden Sachverstand der Anhänger des Migrationspakts zeige, dass nicht einmal ein Viertel der Ausreisepflichtigen auch tatsächlich abgeschoben werden kann. Ungarn fordert die EU-Kommission erneut auf, einen Beitrag zu den Grenzkosten zu leisten, die das Land an seiner Südgrenze aufbringen muss. „Illegale Einwanderung und Terrorismus gehen Hand in Hand, wie immer neue Tragödien im Westen beweisen. Wir Ungarn haben wiederholt und eindeutig erklärt, dass wir uns nicht diese Zukunft wünschen und nicht für die Fehler anderer bezahlen wollen“, stellte Zsigmond klar.

Sonderstatus nicht für Ungarn

Der Chefberater des Ministerpräsidenten, György Bakondi, erinnerte an die Vorgabe des Migrationspakts, wonach alle Mitgliedstaaten der EU verpflichtet würden, Migranten aus anderen Ländern aufzunehmen. „Ungarn kann auf eine stabile öffentliche Sicherheit verweisen, hier gibt es keine an illegale Einwanderer geknüpften Straftatbestände wie im Westen, von Irland bis Österreich.“ Die EU-Zentrale billige mehreren Mitgliedstaaten einen Sonderstatus zu, weil sie dem Migrationsdruck besonders ausgesetzt seien – Ungarn findet sich nicht unter diesen Ländern. Dabei wurden hierzulande seit 2015 mehr als 1,1 Mio. illegale Grenzübertritte vereitelt und mehr als 6.700 Schlepper ergriffen. Knapp 3.000 Personen erhielten Asyl, wie Ungarn seit dem Februar 2022 auch 1,46 Mio. Flüchtlingen aus der Ukraine half.

11 Antworten auf “Ungarn wird kein Einwanderungsland!

  1. Merz ist ein Wahlbetrüger & Hochstapler wie es ihn in der deutschen Politik noch nicht gegeben hat, der selbst von BlackRock bezahlt wird.

    Immer wieder medienwirksam viel heisse Luft u. sonst nichts !

    Grenzen dicht & zurückschicken u. auch das Problem wäre erledigt, vorausgesetzt man will es lösen !

    Frieden mit unserem wichtigsten Wirtschaftpartner Russland und wieder einen florierende Wirtschaft !!

    DIE IGM SOLLTE SICH VON DEN KRIEGSTREIBER-PARTEIEN DISTANZIEREN

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  2. So toll was Victor Orban durch zieht, gegen alle Dummheit, Gutmenschenwahn und anderen Irrsinn, denn die Befürworter sind kranke und bräuchten dringend Behandlung. Eigentlich müssten die Kriminalitätsstatistiken reichen, aber Psychisch Kranke sind nicht so leicht zu behandeln. Und siehe manche Grüne da ist auch noch viel Narzissmus, Größenwahn und DUMMHEIT in einem abnormen Maß beteiligt, siehe Turn Bock und Blahbeck. Die normale gesunde Masse muss den Weg vorgeben und zusammen halten, gegen die korrupte kranke EU und deren Führer, es ist traurig dass es solche Führer wieder gibt. Weg mit der EU und den ganzen Schwachmaaten.

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        1. “Leider Herr Schwerdt ist es mit Kindern nicht so einfach alles liegen zu lassen…”

          “Ja ich bin auch in der EU und hier in der ReGierung extra um viel zu erreichen.”

          Wer gut im Ausredenfinden ist, taugt selten zu etwas anderem . 99 Prozent aller Misserfolge gehen auf das Konto von Menschen, die die Angewohnheit haben, Ausreden zu erfinden.

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12. Dezember 2025 13:40 Uhr