Fachkräftemangel

Ungarn einmal positiv

Der Freistaat Sachsen schickt junge Leute zum Medizinstudium nach Ungarn.

Am 1. September nehmen mehr als zwei Dutzend Deutsche ihr Studium der Medizin an der Uni Pécs auf. Seit 2013 existiert das Modellprojekt „Studieren in Europa – Zukunft in Sachsen“, schreibt die dpa, deren Artikel „Die Zeit“ betontermaßen „ohne redaktionelle Bearbeitung automatisch“ übernahm. Im Rahmen des Projekts sind nach Angaben des sächsischen Sozialministeriums insgesamt 40 Studienplätze zu vergeben. Diese werden paritätisch vom Fachressort bzw. von der Kassenärztlichen Vereinigung Sachsen finanziert. Die Uni Pécs bildet die ausländischen Studenten in speziellen deutsch- (bzw. englischsprachigen) Studiengängen zu Medizinern aus. Sachsen sorgt im Anschluss für ihre Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin. Die Studenten verpflichten sich im Gegenzug, mindestens fünf Jahre als Arzt im ländlichen Raum Sachsens tätig zu sein.

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16. März 2026 9:37 Uhr