Staatspräsidentinnen im Gespräch: Zeljka Cvijanovic zu Besuch bei Katalin Novák. Fotos: MTI/ Noémi Bruzák

Westbalkan

Ungarn der beste Freund

„Ungarn bildet eine Brücke zur EU“, erklärte Zeljka Cvijanovic am Montag in Budapest. Die turnusmäßige Vorsitzende des Staatspräsidiums von Bosnien und Herzegowina folgte einer Einladung von Staatspräsidentin Katalin Novák.

Die bosnisch-serbische Politikerin hofft, dass ihr Land und der gesamte Westbalkan mit Hilfe Ungarns die Beziehungen zur Gemeinschaft vertiefen kann. Bosnien-Herzegowina sei dankbar für das aus Budapest entgegengebrachte Verständnis, wie es nur wenige EU-Mitgliedstaaten zeigten. Ungarn habe zudem bewiesen, dass es die wirtschaftliche Zusammenarbeit mit der Region ernst nehme. Cvijanovic bedankte sich ausdrücklich für die Hilfe während der Corona-Pandemie, als Ungarn zu den ersten gehörte, die medizinische Ausrüstungen schickten.

„Ungarn ist der beste Freund des Westbalkans“, sagte Novák auf der internationalen Pressekonferenz im Sándor-Palais. Die Länder der Region seien der Schlüssel zur Zukunft Europas, sie gehörten geschichtlich, geographisch und wirtschaftlich sowie gemäß ihrer Werteordnung zu Europa. Ungarn verfolge das Ziel, den EU-Beitrittsprozess Bosnien-Herzegowinas zu beschleunigen. Zur Stabilität des Westbalkans trage jene Militärmission bei, an der Ungarn 164 Soldaten stellt.

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