Foto: Ministerpräsidentenamt/ Vivien Cher Benkő

Orbán bei Trump

Treffen von Verbündeten

Ministerpräsident Viktor Orbán traf am Dienstag mit dem ehemaligen US-Präsidenten Donald Trump zusammen.

An dem Gespräch auf Trumps Anwesen in Bedminster (New Jersey) nahmen Außenminister Péter Szijjártó, Balázs Orbán, politischer Direktor des Ministerpräsidenten, Zsolt Németh, Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses des Parlaments, sowie Susie Wiles, Direktorin von Save America, der Berater Brian Jack und Kommunikationsdirektor Taylor Budowich teil.

Das Foto zeigt Donald Trump (v. M.) und Viktor Orbán (v.r.) mit der ungarischen Besuchsdelegation. Foto: Ministerpräsidentenamt/ Vivien Cher Benkő

In einem Facebook-Video bezeichnete Orbán Donald Trump als einen wichtigen Verbündeten Ungarns. „Wir setzen uns beide für die Bekämpfung der illegalen Migration, für niedrige Steuern und vor allem für den Frieden ein.“ Das einzige Gegenmittel gegen die Kriegsinflation und die kriegsbedingte Wirtschaftskrise sei Frieden. Orbán betonte, dass Trump die Werte der Ungarn respektiere und schätze. „Unsere Zusammenarbeit war in der Vergangenheit gut, und wir können hoffen, dass sie auch in Zukunft gut sein wird“, fügte er hinzu.

Foto: Ministerpräsidentenamt/ Vivien Cher Benkő

Orbán reiste am Montag in die USA. Er wird am heutigen Donnerstag auf der Sommerkonferenz der Amerikanischen Konservativen (CPAC) eine Rede halten. Zu den Rednern der Konferenz gehört ebenfalls Trump.

 

„Es war eine tolle Zeit mit meinem Freund Viktor Orbán. Wir haben viele interessante Themen besprochen – nur wenige Menschen wissen so viel darüber, was heute vor sich geht. Wir feierten auch seinen großen Wahlsieg vom April.“

8 Antworten auf “Treffen von Verbündeten

    1. Wer braucht schon einen Partner, der sich “Wir zuerst!” auf die Fahnen geschrieben hat.
      Fidesz sucht sich ständig Partner, die vor allem durch ihren nationalen Egoismus herausstechen.
      Von solchen Partner wird für Ungarn nicht viel haben.

      1. “Wir zuerst” bedeutet aber, die Welt weniger zu terrorisieren, nicht mehr. Unter Trump endete auch die Unterstützung für den IS, und seither herrscht der IS in Syrien nicht mehr. Auch der Ukraine-Krieg hätte sich mit Trump weiterhin vermeiden lassen, weil er auch nicht so für die Terrorisierung der russischsprachigen Gebiete durch Kiew ist.

        1. “Wir zuerst” bedeutet, die eigenen Interessen über alles zu stellen und keine Rücksicht auf andere zu nehmen.
          Trump hatte fast einen Krieg mit dem Iran angezettelt und letztlich dafür gesorgt, dass das iranische Regime nun verkünden kann, dass der Iran Atomwaffen herstellen kann.
          Unserem Möchte-gern-Zaren Putin scheint es wiederum – wie seinen Kollegen in China – ziemlich egal, wer in den Besitz von Atomwaffen kommt.

          Leider demonstriert Putin ja auch ganz aktuell, dass der Besitz von Atomwaffen Sicherheit vor Angriffen bietet: Hätte die Ukraine damals die Atomwaffen nicht abgegeben, hätte Putin einen Angriff nicht gewagt.

    1. Eine Regierung dient dem eigenen demokratischen Land nicht, wenn sie sich totalitären Regimen anbiedert und von den demokratischen Partnern isoliert.

      Das zeigt sich ja nun leider sehr deutlich am Beispiel Ungarns – und leider wird dies noch viel deutlicher werden.

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8. August 2022 11:00 Uhr