Außenminister Péter Szijjártó zusammen mit seinem lettischen Amtskollegen Edgars Rinkevics (l.). Foto: MTI/ Tibor Illyés

Migrationskrise

Szijjártó kritisiert absurde Position der EU-Kommission

"Der Bau von Grenzanlagen ist die einzige effiziente Methode, um den Zustrom illegaler Einwanderer zu stoppen."

Das resümierte Außenminister Péter Szijjártó, der am Montag seinen lettischen Amtskollegen Edgars Rinkevics empfing. Während sich die Lage an Polens Grenze zu Belarus am Montag dramatisch zuspitzte, halte die EU-Kommission an ihrer „absurden“ Position fest, Grenzbefestigungen nicht zu finanzieren. Dabei sei die EU heute einem beispiellosen Migrationsdruck aus drei Richtungen – Süden, Südosten und Osten – ausgesetzt.

Nun würden Letten, Litauer und Polen „physisch mit dem konfrontiert“, was für Ungarn seit 2015 an der Tagesordnung sei. „Ohne Grenzzaun gibt es gar nicht so viele Polizisten und Soldaten, um eine mehrere hundert Kilometer lange grüne Grenze zu schützen“, sagte Szijjártó. Langsam finanziere die EU-Kommission alles, was die Migration fördere, „als würden diese Leute auf einem anderen Planeten leben“. Er forderte Brüssel auf, die Bestrebungen zur Durchmischung der europäischen Bevölkerung aufzugeben.

6 Antworten auf “Szijjártó kritisiert absurde Position der EU-Kommission

  1. Die sind natürlich alle blöd, wenn die jetzt wie Ungarn Zäune oder sogar Mauern bauen wollen. Was dem einen sein Glück, ist dem anderen sein Untergang. Deutschland brauch die Jungs aus dem Irak und Somalia.
    Die deutschen Weiber wollen die Typen. Aber man versteht nicht, warum sie dann die Typen wieder in ganz Europa verteilen wollen. In Ungarn würde man die Mistgabel bereit stellen, wenn der erster Muezzin ruft. Außerdem muss man in vielen Ländern viel zu lange Arbeiten, um das deutsche SozialhilfeNiveau zu erreichen.

  2. Wie die WELT und andere Medien Orban gefälscht haben. Freitag Interview.
    Einzig bisher die Tichys Zeitung brachte Orban Worte ungefälscht. Bedingungslose Migration und das Verdammung von Orban. Lesenswert.
    Und an der Polengrenze: “bringen sie Kinder mit, und machen sie sich schmutzig, damit sie müde aussehen”
    Sehe die Bilder in Röszke in 2015! Dort waren die Soros und Deutsche NGOs, die die “Schutzsuchende” mit Stöcke, Geld, Handys und Karten ausgerüstet hatten.

  3. Wer gerne Grenzen möchte, der soll sie selbst bauen.
    Es ist doch bezeichnend, dass Ungarn immer über die ungarischen Minderheiten in den Nachbarländern spricht, die ungarische Regierung aber die Ungarn in Serbien regelrecht aussperrt.
    Wer heute von Grenzanlagen redet, sollte sich an die Situation im geteilten Europa erinnern, als die Warschauer Pakt Staaten sich ebenfalls “schützen” wollten, indem sie Zäune und Mauern errichteten.

    Aber unser Péter lässt Ungarn und Serben eben lieber stundenlang an der Grenze ausharren, um auch nur keinen Migraten ins Land zu lassen.
    Unser Péter muss schließlich auch nicht an Grenzübergängen warten.

  4. “Ohne Grenzzaun gibt es gar nicht so viele Polizisten und Soldaten, um eine mehrere hundert Kilometer lange grüne Grenze zu schützen“

    Die neue deutsche Regierung wird Europa spalten. Die Gegensätze werden zu einer unüberwindbaren Mauer zwischen Ost und West. Die letzten Wochen haben gezeigt, dass die Menschen im Westen sich die Situation im Osten keiner Weise vorstellen können, aber das ist bereits seit 1990 so.

    1. Es sind Fidesz und PiS, die Europa spalten.
      Aus dem größeren Rumänien hört man jedenfalls nicht solche agressiven Töne, wie aus Ungarn.
      Die neue deutsche Regierung löst jedoch die Konsenz-Tante Merkel ab, die immer zu jedem Kompromiss bereit war, um Probleme aufzuschieben.
      Die Grünen erhalten das Außenministerium. Sie werden es denen, die ständig vom Kampf gegen die EU reden, nicht mehr so leicht machen.

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24. Juni 2022 15:40 Uhr