Sex-Party
Von der belgischen Polizei bei einer illegalen Sex-Party erwischt: EP-Abgeordneter József Szájer (Fidesz).    Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

Illegale Sex-Party in Brüssel

Fidesz-EP-Abgeordneter von Polizei erwischt

Der EP-Abgeordnete József Szájer (Fidesz) reagierte am Dienstag auf Pressemeldungen, wonach ein ungarischer EU-Abgeordneter am vergangenen Freitag an einer wegen der dortigen Ausgangssperre illegalen und daher von der Polizei aufgelösten Sex-Party mit ca. 25 Personen in einer Brüsseler Bar teilgenommen habe.

Dieser Abgeordnete sei er gewesen, er habe keinen Ausweis bei sich gehabt, jedoch entgegen der Darstellung in den Medien keine Drogen genommen. Die von der Polizei beschlagnahmten Extasy-Tabletten würden nicht ihm gehören.

Er bedaure, dass er die Regeln bezüglich des belgischen Versammlungsverbots und des Lockdowns verletzt habe. Dies war eine Verantwortungslosigkeit, für die Konsequenzen stehe er ein, erklärte Szájer.

Am Wochenende hatte Szájer seinen Rücktritt zum Ende des Jahres als EU-Abgeordneter angekündigt, jedoch den wahren Grund nicht genannt, stattdessen „Ermüdungserscheinungen“ nach jahrzehntelanger politischer Arbeit angegeben.

8 Antworten auf “Fidesz-EP-Abgeordneter von Polizei erwischt

  1. Erst die Entgleisung von Deutsch und nun dies. Wenn man schon die Konfrontation mit anderen sucht, sollte man ihnen doch nicht derartige Vorlagen liefern. Es verletzt zudem auch das Ansehen von Ungarn, wenn ein gewählter Volksvertreter sich derart verhält.

  2. Mehr als peinlich, dass ein Mitglied einer erklärtermaßen konservative Partei in einer schmuddeligen Absteige (war es die Schwulenszene ?) erwischt wird. Und er konterkariert damit die Glaubwürdigkeit der Krisenpolitik der ungarischen Regierung. Die Medien werden es zu nutzen wissen. Corona machts möglich. Man sollte Szájer, der seit ein paar Jahren aussieht wie ein Radikaler, rausschmeißen aus der Partei, wie mit dem Ex-Bürgermeister von Györ sollte man verfahren. Politik zieht runter. Jetzt kann der Mann nur noch beten.

    1. “schmuddeligen Absteige (war es die Schwulenszene ?)”

      Vielen Dank auch für deine diskriminierenden Worte gegenüber Schwulen. Es war keine Bar, sondern eine Privatwohnung.

      “aussieht wie ein Radikaler”

      Nein, er sieht aus wie ein Bär. Szenebegriff.

      1. Die Antwort galt wohl mir nicht. Ich habe niemand beleidigt. Die Zeitungen schrieben über Bar. War es also eine Privatwohnung a’la Strache auf Ibiza?
        Also alle Männer mit Bart gehören zur Schwulenszene? Wenn Homosexuell zu sein völlig normal ist, warum muss es dann eine Szene geben? Gibt es hetero Szene?

        1. Wobei hier die Toleranz angebracht wäre, die Fidesz ja leider manchmal vermissen lässt. Die Polizei soll – so in einem anderen Artikel – in der Mehrzahl nackte Männer angetroffen haben. Dies sagt aber noch nichts aus. Zudem sollte es keine Rolle spielen, welchen Neigungen dort nachgegangen wurde.

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