Ungarn-Montenegro
Schneckentempo der EU-Erweiterung
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Dabei müsste der Prozess beschleunigt werden, um die durch die jüngsten Sicherheitskrisen geschwächte EU zu stärken, betonte Außenminister Péter Szijjártó, der am Dienstag in Budapest den montenegrinischen Finanzminister Aleksandar Damjanovic (l.) empfing. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz erklärte Szijjártó, die Erweiterung müsse in den Fokus der europäischen Politik gerückt werden. Die extreme Langsamkeit bei diesem Prozess schwäche die EU weiter. Ungarn habe ein nationales Sicherheits- und Wirtschaftsinteresse an einer Integration der westlichen Balkanstaaten.
Die EU steht unter doppeltem Druck, da sie mit den negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine im Osten und der illegalen Migration im Süden konfrontiert ist. Als bestes Beispiel nannte er Ungarn, das in diesem Jahr bereits mehr als eine Million Flüchtlinge aus dem Osten aufgenommen und im Süden 235.000 illegale Grenzübertritte verhindert habe.
