Schlepper
3 tote und 11 verletzte Migranten – die Bilanz eines einzigen Unfalls, verursacht durch einen georgischen Schlepper. Foto: MTI/ Ferenc Donka

Illegale Einwanderung

Schlepper verursachen schwere Verkehrsunfälle

Die Migrationsströme werden intensiver, immer wieder kommt es zu aufsehenerregenden Unfällen.

Vor dem Wochenende kam es zu einem weiteren schweren Unfall im Zusammenhang mit der illegalen Einwanderung. Ein georgischer Schlepper hatte 15 Migranten in seinen Hyundai gestopft, vermutlich mit dem „Reiseziel“ der grünen Grenze zu Österreich. Als der Mann in der Nacht zum Freitag bei Tázlár nordöstlich von Kiskunhalas in eine Polizeikontrolle geriet, gab er statt anzuhalten Gas. Nur kurze Zeit später raste er ohne zu bremsen auf die Hauptstraße 54, wo er mit einem Mercedes kollidierte, der Richtung Kecskemét unterwegs war.

Drei Tote

Das Auto des Schleppers ging durch den heftigen Zusammenprall sofort in Flammen auf, in denen zwei Migranten ums Leben kamen. Unter weiteren zwölf Insassen, die mit teils schweren (Brand-) Verletzungen ins Krankenhaus eingeliefert werden mussten, verstarb noch am Freitag ein dritter Migrant. Nur vier Insassen der beiden Fahrzeuge blieben unverletzt, der georgische Unfallverursacher muss sich nun für sein Handeln verantworten.

Schlepper
Hier gab es wenigstens keine Toten zu beklagen, die Rettungssanitäter hatten aber auch so alle Hände voll zu tun. Foto: MTI/ Zoltán Mihádák

15 Schwerverletzte – Schlepper nur leicht verletzt

Am Sonntag ereignete sich bereits der nächste Unfall. Hier wurde die Polizei auf einen Transporter aufmerksam, der deutlich schneller als erlaubt fuhr. Auf der Hauptstraße 4 versuchte die Polizei zwischen Cegléd und Üllő vergeblich, den Raser zu stoppen. Dieser stieß noch mit einem Polizeiauto zusammen, bevor er im Straßengraben landete, weil er einen Kreisverkehr mit überhöhter Geschwindigkeit durchfuhr und die Gewalt über das Fahrzeug verlor.

Die Polizei nahm einen 49-jährigen Budapester fest, der das Abenteuer leicht verletzt überstand. Seine hinten eingepferchten „Mitfahrer“ hatten weniger Glück: 20 Migranten landeten im Krankenhaus, 15 von ihnen mit schweren Verletzungen.

21 Antworten auf “Schlepper verursachen schwere Verkehrsunfälle

  1. Keine Geschichte fürs Sommerloch. Die Gravitationskraft des deutschen Sozialgestirns H4 reicht weit bis in den Süden. Die beweglichen Objekte finden immer wieder ein jähes Ende am ungarischen Dickschädel. Lasst sie doch einfach bis Österreich durchfahren, am besten mit Eskorte nach Wien. Die Ösis geben ihnen dann Fahrkarten bis Passau oder München. Für umgerechnet 6 € durchschnittlichen ungarischen Brutto-Stundenlohn lohnt es sich einfach nicht zu bleiben.

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    1. Natürlich.
      Hartz4 ist schuld.
      Gehen Sie mal in eine Siedlung wo Menschen von H4 leben müssen und wiederholen Sie das mal.

      Aber schon klar: Nachdem die Menschen in Afrika von der letzten H4-Erhöhung um sage und schreibe 3€ monatlich gehört hatten, machten sie sich sofort auf den Weg.
      Unser D R tankt schließlich mehr als 1 Liter Diesel mit diesen üppigen 3€ in seinen SUV. 😉

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        1. Ich hatte mal eine 8-köpfigen Familie besucht, die in einer Hütte von 3 auf 4 Meter hauste. Plastikfolie als Fenster.
          Nix Bad.
          Nix Strom.
          Nix fließend Wasser.
          Nix Straße.
          Geheizt hatten sie mit Müll und alten Kleidern in einem kleinen Herdofen.
          Die Kinder mussten immer ein zusätzliches Paar Schuhe auf dem langen, unbeleuchteten Schulweg mitnehmen, denn mit den dreckigen Schuhen vom tiefen, schlammigen Boden ließ man sie nicht ins Schulgebäude.
          Und das war in Europa.

          Ich bin also nicht beeindruckt von ihrem “verdichteten Wohnungsbau”.
          Zumal ich schon ältere Autos hatte.

          Wenn der älteste Sohn dieser Familie, wenn er die Volljährigkeit erreicht hat, losgeschickt wird, um in der Ferne Geld für Glasscheiben zu verdienen, ist das für mich durchaus verständlich.
          Auch eine Solarlampe wäre nicht schlecht, damit die Geschwister am Abend auch ihre Hausaufgaben machen können, wie es die Lehrer immer wieder fordern.

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                1. Keine Definition gefällig?
                  “Die politische Rechte geht von einer Ungleichheit der Menschen aus und befürwortet oder akzeptiert daher eine gesellschaftliche Hierarchie. Ungleichheit wird von ihr als unausweichlich, natürlich, normal und wünschenswert betrachtet.”

                  Den Rechten ist daher auch egal, warum Migranten versuchen, die EU zu erreichen.

                  Und die Rechten haben daher auch keine Probleme sich Regimen wie in Russland und China zu unterwerfen (solange sie Gleichheit, Freiheit und Rechtsstaatlichkeit in der EU genießen). 😉

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          1. Schön für Sie, solche Familien “mal zu besuchen”. Ich kenne diese Verhältnisse aus nächster Nähe und kann nicht erkennen, was Sie diesem Modell abgewinnen wollen. Wozu ungehemmt Kinder in die Welt setzen, wenn man ihnen kein würdiges Leben zusichern kann?!

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    2. Treffend zusammen gefasst D R:
      “Die Gravitationskraft des deutschen Sozialgestirns H4 reicht weit bis in den Süden.”

      Und die Kosten für den Krankenhausaufenthalt bezahlt Herr Hatzig *grins*

      sowie alle andere Leser mit weichem Herzen, manche haben auch nur eine weiche Birne.
      Da kann man wohl nichts machen.

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        1. Die jungen Männer machen sich auf diesen gefährlichen Weg, um ihre Familie in der Heimat vor Elend und Hunger zu retten.
          Frau Westermanns Verwandte laufen sicherlich nicht tausende Kilometer in der Hoffnung Arbeit und Auskommen für die Familie in der Heimat zu finden.
          Wer auf dem weichen Kissen des deutschen Sozialstaates ruht, hat eben leicht reden. 😉

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      1. Natürlich bezahle ich das auch.
        Schließlich möchte Orban das ungarische Bildungs- und Gesundheitssystem mit EU-geldern finanzieren.
        Und da Deutschland ein Nettozahler ist, sind es meine Steuergelder, mit denen die ungarischen Lehrer besser bezahlt werden sollen. Soviel zur EU der souveränen Nationalstaaten, die sich Orban wünscht.

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      2. Das Problem mit Korruption ist nun einmal, dass Steuergelder abgeschöpft werden und für die staatlichen Aufgaben der Grundversorgung und auch für Investitionen in die Zukunft kein Geld mehr übrig bleibt.

        Daher gehört Ungarn z.B. zu den Schlusslichtern der EU bei Investitionen in Forschung und Entwicklung.

        Daher ist das ungarische Bildungs- und Gesundheitssystem unterversorgt und Lehrer können nur auf angemessene Bezahlung hoffen, wenn das Geld von der EU kommt.

        Zwischen 4 und 5% des ungarischen BIP bestehen aus EU-Mitteln – und die kommen nun einmal von den Nettozahlern der EU – eben Steuergelder der EU-Bürger.
        Wenn es 4-5% des BIP sind, dann ist der Anteil am ungarischen Staatsbudget nochmal sehr viel größer.

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    1. Richtig. Lasst sie nur kommen.

      Ein Ungar hat üblicherweise auch nicht das deutsche Duale Ausbildungssystem durchlaufen und doch sind viele von ihnen in Deutschland und eine produktive Bereicherung für unsere Wirtschaft.
      Neulich zeigte sich der Küchenchef eines Restaurants begeistert von seinem Auszubildenden aus Afghanistan.
      Der Betriebsleiter eines Mittelständlers war froh über seinen Lehrling aus Niger, den er nach der Abschlußprüfung übernehmen will.

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      1. Wenn nicht deutlich mehr als die Hälfte aller erwachsenen Migranten der letzten Jahre noch immer keine echte erwerbstätige Arbeit in D hätten, sondern stattdessen von sozialhilfeartigen Leistungen lebten, könnte man die deutsche Position verstehen. Integration kann aber niemals maßlos und willkürlich sein. Asyl ist eh kein Thema mehr, sondern Massenzuwanderung aus dem Islam. Die Staaten der EU bieten zudem extrem Unterschiedliche Voraussetzungen. Daher kann auch Brüssel nicht seinen Pakt für Migration bestimmen für Ungarn oder…
        Prof. Rheinhard Merkel erklärt ihnen das:
        https://www.tagesschau.de/multimedia/video/video-481457.html

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23. April 2024 12:40 Uhr