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Rote Linie bei der Energie

„Die Kriegsrisiken haben eine neue Dimension erreicht“, meinte Außenminister Péter Szijjártó nach Beratungen mit seinen Amtskollegen am Montag in Brüssel.

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24 Antworten auf “Rote Linie bei der Energie

  1. Olivgrün-rosarot will zu den Waffen greifen und stellt verdutzt fest, dass die Waffenlager fast leer sind, während Habeck den Bückling vor Islamisten macht, um an Öl zu kommen. Im pragmatischen Ungarn aber warnt man vor militärischen Interventionen der Nato. Eine bessere Satire-Komödie hätte sich keiner ausdenken können.

    Die Polen können Öl über die Ostsee beziehen, Deutsche auch. Da gibt es weitere Möglichkeiten. Ungarn bleibt standhaft und wird am Ende von Deutschland wieder mit Dreck beworfen.

    1. Na, die Ukraine bezieht doch auch Gas aus Rudsland, Öl plus der zweistelligen Millionenbeträge für die Durchleitungsgebühren. Das war doch immer der Grund die von der EU Kommission genehmigte Nordstream2 dicht zu machen, weil die Russen ja dann die durch die Ukraine dicht machen könnten u. dann die zig Mio nicht mehr an die Ukraine gließen..Ach, werden wir verarscht. Letztlich ging es um das Fracking Gas von den Amis. Polen bezieht doch auch immer noch Russen Gas ..brüllen aber am Lautesten ..kein Russen-Gas.

      1. Ja ja. Die bösen Amis, die nichts anders im Sinn haben, als ihr Gas zu verkaufen.
        Aber in der Nato diejenigen, die dies ständig beklagen natürlich trotzdem gern, denn die bietet schließlich Schutz – den vor allem die USA finanzieren.

        Solange sich Europa in Kleinstaaterei ala Orban so schwach macht, wie einst die deutschen Kleinstaaten, muss eben der große Bruder aus Amerika ständig um Hilfe gebeten werden, weil die Europäer sich selbst nicht schützen können.

        Und wenn sich die Europäer gerne an den russischen Tropf hängen lassen, weil es ja gerade billig ist, rächt sich diese kurzsichtige Politik eben irgendwann.
        Die Orban-Regierung hat die Abhängigkeit durch die Preisdiktate sogar noch mehr verschärft, als Deutschland, denn weder der ungarische Staat noch MOL können bei den hohen Rohstoffpreisen diese Subvention noch lange aufrecht erhalten. Ein weiterer Inflationsschub wird in Ungarn die Folge sein.

        1. Die Inflation wird nicht nur in Ungarn steigen, sie ist schon weiter in Deutschland gestiegen, in der gesamten EU. Heute warnte der Vorstandsvorsitzende von BASF vor irreparablen Schäden der deutschen Wirtschaft, Ähnliches kam von der Stahlindustrie. Kennen Sie ein einziges Land, wo mit Sanktionen politische Ziele durchgesetzt wurden? Glauben Sie ernsthaft, das rohstoffreichste Land der Welt bricht völlig zusammen, wenn die EU, mit seinem Anteil von 15% an der Weltbevölkerung glaubt, die Inder, asiatische Staaten, Südafrika, Südamerika, China, arabische Staaten ( Katar lehnt Sanktionen ab,treibt weiter Handel mit Russland) auch Indien, wenden sich ab? Dringend bedarf es einer Friedenslösung. Ansonsten werden wir erleben, das viel Erreichtes abstürzt u. die US-Wirtschaft der Profiteur sein wird in diesem neuen Rohstoffkrieg. Auch in diesem Krieg geht es m.E. um nichts anderes. Mal auf die Karte schauen, wo die Seidenstraße langgehen wird u.was die Ukraine damit zu tun hat.

          1. Na – dann rufen Sie doch mal bei Putin an und erklären ihm, dass er den Angriff auf die Ukraine beenden soll.

            Die EU ist übrigens nach den USA die zweitstärkste Wirtschaftsmacht. Niemand wendet sich ab. Indien erkennt nun z.B. nur die Gelegenheit die Krise für die eigenen Interessen zu nutzen und freut sich darüber, dass jetzt um Indien gebuhlt wird.

            Die Nato wiederum ist Russland bei weitem militärisch überlegen. Es sind einzig die russischen Atomwaffen, die Russland Stärke verleihen.
            Abgesehen von den Rohstoffvorkommen ist Russland wirtschaftlich gesehen von keiner großen Bedeutung. Allein Italien hat ein höheres BIP als das rohstoffexportierende Russland.

            Worauf es nun ankommt, ist deutlich zu machen, dass ein Angriffskrieg für den Angreifer letztlich im Fiasko enden wird.

            Der Vorstandsvorsitzende von BASF gehört übrigens zu den Leuten, die die große Abhängigkeit von russischen Gaslieferungen zu verantworten haben.

  2. Lassen Sie sich nicht zu sehr von der Polemik und der Propaganda hier anstecken. Dass ein Orban Viktor der seit 12 Jahren keine “Schlacht” meidet jetzt einen auf Mutter Theresa macht, ist einfach nur unglaubwürdig. Der sitzt halt bis zu den Schultern beim Vladi im hintern, und wills sich nicht verscherzen. Die Frage wird sich spätestens dann stellen, wenn sein Freund hier anklopft. Die deutsche ŰPolitik, da gebe ich Ihnen Recht, bekleckert sich gerade auch nicht mit Ruhm.

    1. Da brauchen sich nicht überrascht sein. Die Amis haben seit Jahren die Ukraine aufgerüstet und ihr geopolitisches Ziel verfolgt. Wahrscheinlich befinden sich sogar Labore ähnlich zu denen in Wuhan heute auf ukrainischen Boden. Kennen Sie den TV-Film mit Selenkyj, wo er im Parlament mit zwei MGs in das Auditorium ballert und aller ermordet. War ja nur ein Film auf 1+1.

  3. Nun verschiebt Putin die “rote Linie”.

    Russisches Gas soll es nur noch gegen russische Rubel geben.

    Woher will die ungarische Regierung denn diese Rubel nehmen?
    Die Sanktionen erlauben es jedenfalls nicht, sich bei der russischen Nationalbank Rubel zu besorgen.

    Putin zwingt Orban nun, klar Farbe zu bekennen.
    Dabei hat sich Orban in eine Position manövriert, bei der Ungarn nur verlieren kann.
    Unterläuft er die gemeinsamen Sanktionen von Nato und EU, um die Gaslieferungen bezahlen zu können?
    Oder steht er zum Bündnis und riskiert Lieferengpässe?

    1. Sie tun so, als ob Ungarn das einzige Land mit einer vergleichbaren Haltung wäre. Sind mal wieder nur Sprecher eine EU-Fraktion, die linksliberal und kriegstreibend ist, dem “great reset” huldigt.
      Die Ukraine hat ein paar Tage vor dem 24. Feb. das Budapester Memorandum aufgekündigt und den sofortigen Beitritt zu Nato gefordert.
      Auch Selenskyj ist ein Schruke, getrieben von Macht und an diese gekommen durch die Amis. Es tobt ein Stellvertreterkrieg und Sie hetzten!
      Chodorkowsky sieht die Welt bereits im 3.WK und behauptet, nach der Ukraine seien das Baltikum und Polen dran. Geht weiter den Weg des Regimechange, wie ihn Soros und andere üble Gestalten wollen, Der Atomkrieg ist denkbar.

      1. Sie, D R, sollten sich mal langsam entscheiden, ob Sie eine demokratische Staatsform einer undemokratischen vorziehen oder nicht.
        Wenn man so liest, was Sie hier schreiben, bekommt man jeenfalls den Eindruck, dass Sie ein totalitäres oder autokratisches Regime, das zudem auch noch andere Länder aus reinem Machtkalkül angreift, bevorzugen.

        Vielleicht leben Sie ja in Russland und genießen dort die Vorzüge der korrupten Machtclique. Korruption ist zwar eine Plage für ein Land, aber für ein korruptes Regime das Paradies.

        1. Sie Hatzig sollten sich mal überlegen, ob Sie besser in den Knast gehen. Wer andere wie Sie als antidemokratisch versucht zu bezeichnen, nur weil er nicht Ihrer Meinung ist und vor dem Krieg warnt und darauf hinweist, dass man auch die Führung der Ukraine kritisch sehen kann, mit dem sollte man lieber nicht reden.

          1. Sie bezeichnen den demokratisch gewählten Präsidenten eines Landes als Schurke.
            Sie wettern gegen das demokratische Land, unter dessen Schutz sich Ungarn und die anderen Nato-Staaten versteckt.
            Sie suchen nach einer Rechtfertigung für einen Angriffskrieg und bezeichnen die demokratische Entwicklung der Ukraine als fremdgelenkt.
            Sie beschimpfen Soros als üble Gestalt.

            Das ist schon jenseits von Meinungsäußerung.

          1. Ja – ich ziehe eine klare Trennlinie, zwischen einem demokratischen Staat und einem undemokratischen Regime.
            Welch ein Kleingeist muss man eigentlich sein, um nicht zu verstehen, dass die Ukrainer ihre Freiheit und neue Demokratie gegen den Angriffskrieg einer Autokratie verteigigen, die die Ukrainer fremdbestimmen wollen.

  4. Es tobt kein Stellvertreterkrieg. Und hier zwischen gut und böse zu unterscheiden, ist jetzt nicht so schwer. Ganz egal was vorher war, es rechtfertigt keinen Angriffskrieg. Krieg ist nie ein Ausweg, und IMMER zu verurteilen. Darüber gibt es hier hoffentlich keine zwei Meinungen. Als man vor einem Einmarsch in die Ukraine warnte, wollte das auch keiner wahrhaben. Jetzt tut man so, als sei ein weiteres Vorgehen unmöglich. Putin hat die Welt schon mehr als einmal eines anderen belehrt. Wir wollen hoffen, das die kranken Fantasien dieses Terroristen nicht in Grössenwahn ausarten.

  5. Also , das meinen Sie doch nicht im Ernst oder ? Wie lange wollen Sie denn hier noch den Terroristen Putin als den “guten” darstellen. Der will die Ukraine doch nicht befreien, sondern unterwerfen. Die schwarz – weiss Malerei geht doch von Ihnen aus. Ich seh die USA durchaus sehr kritisch. Aber jetzt denen einen Angriffskrieg von Putin in die Schuhe zu schieben entbehrt den Tatsachen. Und die linke (rote) Sarak konnte ja bis vor kurzem glaubhaft machen , dass niemend Gedanken ein einen Einmarsch in die Ukraine hegt. Halt ein brave Verfechterin des Kommunismus.

    1. Das meinen Sie doch wohl nicht im Ernst. Wo habe ich den Putin als den Guten dargestellt? Er ist KGB-Mann, der über Leichen geht. Studieren sie die geopolitischen Hintergründe! Lächerlich! Ach bedeutet mein Kommentar nicht, dass ich die Linke bzw. Wagenknecht wähle.

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8. August 2022 11:00 Uhr