Ungarn-China
Produktion von Glasfaserkabeln in Kisbér
Mit der Investition von 8 Mrd. Forint sollen rund 150 neue Arbeitsplätze entstehen. Die Förderintensität der Regierung beläuft sich auf 15%, informierte Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó am Mittwoch in Peking. Für den Fall, dass die Nachfrage nach optischen Kabeln weiter steigt und ein Ausbau der Produktionskapazitäten erforderlich sein wird, hat das Unternehmen bereits weitere Anschlussinvestitionen in Ungarn angekündigt.
Siebte Flugverbindung
Ab Juni wird eine siebte chinesische Großstadt, Shenzhen, mit zwei Flügen pro Woche direkt von Budapest aus erreichbar sein, kündigte Szijjártó zudem an. Erst am Dienstag war die sechste direkte Flugverbindung zwischen Budapest und Xi´an angekündigt worden. Das bedeutet, dass ab Juni die Zahl der Flüge von Budapest nach China auf 19 pro Woche steigen wird. Das sind anderthalb Mal so viele wie vor der Corona-Pandemie.
Friedenslager weltweit stärken
Die Welt steht vor ernsten sicherheitspolitischen Herausforderungen, der Krieg in der Ukraine wütet nun schon seit mehr als zwei Jahren. Deswegen sei ein starkes Eintreten derjenigen notwendig, die für den Frieden eintreten, betonte Szijjártó beim Treffen mit seinem chinesischen Amtskollegen Wang Yi. Ungarn hoffe auf ein starkes Engagement Chinas, damit in der Region bald wieder Frieden einzieht.
