Papst Franziskus empfängt Ministerpräsident Viktor Orbán zur Privat-Audienz. Foto: MTI/ Vatikan-Medien

Vatikan-Reise

Orbán zur Audienz beim Papst         

„Aus der Logik der ungarischen Geschichte ergibt sich die außerordentliche Bedeutung des Vatikans und des Heiligen Vaters“, sagte Ministerpräsident Viktor Orbán am Donnerstag in Rom.

Seine erste Auslandsreise nach der Anfang April erfolgten Wiederwahl führte ihn zu einer Privataudienz bei Papst Franziskus, die auf Einladung des Papstes geschah. (Nach den Wahlsiegen 2010-2018 war Orbán zuerst nach Polen bzw. Slowenien gereist.)

An Frieden interessiert

Der Krieg in der Ukraine unterstreiche die Bedeutung des Besuchs, denn der Papst ist ein unermüdlicher Streiter für den Frieden und auch Ungarn ist daran interessiert, dass so bald wie möglich wieder Frieden einkehrt.

Ungarn habe gemessen an der eigenen Bevölkerungszahl die meisten ukrainischen Flüchtlinge aufgenommen (Orbán nannte die Zahl von 640.000 Flüchtlingen), aber auch viele Studenten aus Drittstaaten, die in der Ukraine studierten und nun in Ungarn die Möglichkeit erhielten, ihre Studien fortzusetzen.

Papst Franziskus
Ministerpräsident Viktor Orbán bei der etwa 40-minütigen Papst-Audienz. Foto: MTI/ Vatikan-Medien

Spirituell und seelisch verbunden

Orbán hob die spirituelle und seelische Verbindung Ungarns mit dem Vatikan hervor und verwies auf die wichtigste Übereinstimmung: „In Rom wie in Budapest sehen wir die Familie als die wichtigste Gemeinschaft unseres Zeitalters an. Die Familie ist das letzte Refugium, die letzte Zuflucht für den modernen Menschen, also müssen wir sie stärken – darin können wir absolut auf den Heiligen Vater zählen.“

Auf Anfrage von Journalisten hob Orbán hervor, der Papst habe ausgesprochen positiv reagiert, als er ihn offiziell zu einem zweiten Ungarn-Besuch einlud. Bekanntlich weilte Papst Franziskus im vorigen September aus Anlass des Eucharistischen Weltkongresses in Budapest, reiste jedoch wegen einer lange abgestimmten mehrtägigen Rundreise schon nach einem halben Tag weiter in die Slowakei. Von der Gastfreundschaft in Budapest angenehm berührt sagte der Papst damals vor der Weiterreise: „Ich komme gerne wieder!“

Ministerpräsident Viktor Orbán mit seiner Ehefrau bei einem Gottesdienst im Vatikan. Foto: MTI/ Zoltán Fischer

9 Antworten auf “Orbán zur Audienz beim Papst         

  1. Die grünen Energien (Hofreiter, Bärbock…) sind die Nachfahren von Nazis. Sie haben keinen Respekt vor der Schöpfung und kein Mitleid mit dem Leid der Kreaturen. Sie bereiten den 3.Weltkrieg vor, in den wir Europäer mit immer mehr Waffen hineinstolpern. Sie führen uns in die Knechtschaft zu Biotech-Unternehmen und amerikanischer Waffenindustrie. Die amerikanischen Falken weisen ihnen den Weg. Die Figuren des World Economic Forum sind die Adoptivkinder von Soros, Klaus Schwab und anderen dunklen Gestalten. Das gute: Man kann bereits sehen, wie ihr Ansehen sinkt. Sie werden hoffentlich in den kommenden Jahren im Schwarzen Loch der Lüge verschwinden. Die Alternative wäre die totale Zerstörung dieser wunderbaren Erde. Stoppt die Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine! Stoppt die Vorbereitung des 3.WK und das atomare Inferno, stoppt die olivgrünen Faschisten der deutschen Bundesregierung. Helft Olaf Scholz, seine sture, abweisende Haltung in der Waffenfrage zu bewahren. Betet für ihn!

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