Regierung-EU
Orbán zu Soros
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„Wenn wir unsere Freiheit bewahren wollen, darf sich Europa nicht dem Soros-Netzwerk unterwerfen. Soros arbeitet seit Jahren daran, Europa zu einem Einwanderungskontinent zu machen“, schrieb Ministerpräsident Viktor Orbán auf der Webseite miniszterelnok.hu als Antwort auf einen Artikel auf Project Syndicate von George Soros. „Viele sind der Auffassung, ein Regierungschef sollte nicht mit einem Wirtschaftskriminellen, einem Spekulanten und Erpresser der Volkswirtschaften debattieren. Doch nun bin ich dazu gezwungen, da der ungarnstämmige Soros die führenden EU-Politiker angewiesen hat, jene Mitgliedsländer zu bestrafen, die sich nicht unter der Fahne der globalen und offenen Gesellschaft einem vereinten europäischen Imperium anschließen wollen.“ Orbán schrieb, die Ideologie, „Europa unter der Ägide eines Reiches zu vereinen“, sei bislang immer zum Scheitern verurteilt gewesen. Laut Orbán sollte jetzt, während der Corona-Pandemie Solidarität auf dem europäischen Kontinent herrschen. „Staatsschulden, Arbeitslosigkeit und der wirtschaftliche Zustand zahlreicher Länder befinden sich auf einem kritischen Niveau. Nie gab es eine größere Notwendigkeit, dass die europäischen Nationen zusammenhalten. Demgegenüber hat Soros während keiner einzigen Krise an die Interessen der europäischen Menschen gedacht, sondern war nur auf seinen Vorteil bedacht.“
