Außenminister Péter Szijjártó (M.) zusammen mit seinem Amtskollegen Nikos Dendias (r.) und dem griechischen Migrationsminister Notis Mitarakis: „Jede Äußerung von EU-Politikern aus Brüssel ist zu vermeiden, die von den Migranten als Einladung verstanden werden könnte.“ (Foto: Außenministerium / Mátyás Borsos)

Ungarn-Griechenland

Nur bei Quote nicht einig  

Außenminister Péter Szijjártó verhandelte am Donnerstag in Athen mit seinem Amtskollegen Nikos Dendias und dem griechischen Migrationsminister Notis Mitarakis.

Beide pflichteten dem Ungarn bei, dass die Corona-Pandemie auch mit Blick auf die illegale Einwanderung eine große Gefahrenquelle sei. Ausgerechnet jene Länder gerieten unter Druck, die schon bislang die meisten Migranten aufnehmen mussten.

Außenminister Szijjártó bekräftigte seine Forderung, dass jede Äußerung von EU-Politikern aus Brüssel zu vermeiden sei, die von den Migranten als Einladung verstanden werden könnte. Stattdessen sei klarzustellen, dass Grenzverletzungen als Straftaten nach internationalem Recht zu ahnden seien.

Budapest sei sich mit Athen nur in einem Punkt nicht einig, es lehne die Pflichtquote gleich welcher Form rundheraus ab.

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24. Juni 2022 15:40 Uhr