IAEA
Nuklearenergie und Rationalität
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„Die Erweiterung unseres Kernkraftwerks in Paks zeigt eine beispielhafte internationale Zusammenarbeit auf dem Gebiet der Nuklearenergie“, erklärte der ungarische Chefdiplomat auf der Generalversammlung der IAEA in Wien. Diese Zusammenarbeit könnte den gesunden Menschenverstand und Rationalität in die internationale Politik zurückbringen. In Paks seien neben dem russischen Generalunternehmer Firmen aus den USA, Frankreich, Deutschland, Österreich und der Schweiz involviert. Ungarn will den Anteil der Nuklearenergie an seinem Energiemix auf 70% steigern, woraufhin der Gasbedarf um 3 Mrd. m3 sinken könnte. Neben den zwei neuen Reaktorblöcken arbeiten die Experten derzeit an einer neuerlichen Laufzeitverlängerung der bestehenden vier Reaktoren.
Ungarn betrachtet die Nuklearenergie als sichere, preiswerte und nachhaltige Energie. Ohne diese Energieform ließen sich die Klimaziele für 2030 nicht erreichen, ganz zu schweigen von der für 2050 angestrebten Klimaneutralität. Szijjártó betonte zudem den Wunsch, die Rolle der IAEA zu stärken, die ein Garant für den sicheren Transit der Brennstofftransporte sein sollte, um die stabile Energieversorgung von Staaten nicht zu gefährden.
Am Rande der Generalversammlung traf Péter Szijjártó mit IAEA-Generaldirektor Rafael Grossi und dem Rosatom-Generaldirektor Alexej Lichatschow zusammen.

