Foto: Facebook / Péter Szijjártó

Ungarn-Slowakei

Neuer Abschnitt der Zusammenarbeit

„Ungarn und die Slowakei sind bereit, in den kommenden Jahren das beste Kapitel der Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern zu schreiben.“

Dies erklärte Außenminister Péter Szijjártó am Dienstag in Bratislava nach Gesprächen mit dem slowakischen Regierungschef Robert Fico. Die Wahlen in der Slowakei haben zur Bildung einer „patriotischen Regierung“ im Nachbarland geführt, die dem nationalen Interesse verpflichtet ist und eine souveräne Politik formuliert. „Da es einfacher ist, zwischen Regierungen, die eine souveräne Politik verfolgen und im nationalen Interesse handeln, zusammenzuarbeiten, denke ich, dass wir vor einer großen Chance für die Zukunft der ungarisch-slowakischen Beziehungen stehen“, betonte Szijjártó.

Beide Länder treten für Frieden in der Ukraine ein, sehen keine Lösung in Waffenlieferungen an die Ukraine und wollen die massenhafte illegale Einwanderung stoppen. Sie verbindet die gleiche negative Meinung über den Migrationspakt der EU. Sowohl Budapest als auch Bratislava gehen die Frage der Energieversorgung aus einer vernünftigen, nicht ideologischen Perspektive an und beide Länder nutzen Kernenergie.

„Die Politik ist ein Genre der Erfahrung, und die Erfahrung zeigt, dass die Zusammenarbeit zwischen den beiden Ländern am effektivsten und effizientesten war, als Robert Fico Premierminister der Slowakei war.“ Szijjártó erinnerte dabei an das Abkommen von vor neun Jahren, das zu Erfolgsgeschichten wie den Bau von Brücken über den Ipoly, der Donaubrücke und dem Ausbau der Infrastruktur auf beiden Seiten der Grenze führte. Nun könne die bilaterale Zusammenarbeit wieder auf ähnliche Grundlagen gestellt werden.

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