Ungarn-Slowakei
Neue Ipoly-Brücke entsteht
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An die Stelle der Holzkonstruktion, die ausschließlich Fußgänger und Radfahrer nutzen konnten, rückt eine Brücke, die Fahrzeuge bis zu 3,5 t Achslast verträgt.
Außenminister Péter Szijjártó sprach bei der Grundsteinlegung vor dem Wochenende von einem weiteren Kapitel der Erfolgsgeschichte, die Ungarn und die Slowakei seit Jahren gemeinsam schreiben. Der bilaterale Handel legte im vergangenen Jahr um ein gutes Viertel auf den neuen Rekordwert von 13 Mrd. Euro zu; die Slowakei ist nun der zweitwichtigste Handelspartner und eines der Hauptzielländer für ungarisches Kapital. Hierzulande zählen 700 slowakische Firmen mehr als 5.000 Beschäftigte. Die Grenzen sind nicht länger Trennlinien, wie die intensivierte Verknüpfung der Infrastruktur bei Erdgas und Elektroenergie unterstreiche. Seit 2010 wurden die Straßenverbindungen zwischen den Nachbarn um die Hälfte auf drei Dutzend vermehrt; derzeit laufen sechs Projekte, darunter drei Brückenbauten über die Ipoly. Das Projekt östlich von Balassagyarmat kostet einschließlich Straßenanbindung an die Wohnorte 2,3 Mrd. Forint und wird von der EU mitfinanziert.
