Illustration: MNB

Kryptowährungen

MNB-Präsident fordert Verbot in der EU

Es ist an der Zeit, das Schürfen und den Handel mit Kryptowährungen in der EU zu verbieten, schreibt Notenbankpräsident György Matolcsy in den Sozialmedien.

Es sei eindeutig, dass Bitcoin & Co. illegale Tätigkeiten fördern können und ein Schneeballsystem provozieren. China habe bereits im vergangenen September gehandelt, und auch die russische Zentralbank überlege an einem Verbot, da das irrationale Wachstum der digitalen Währungen auf einer spekulativen Nachfrage fuße, die eine Blase verursacht. Die EU-Mitgliedstaaten sollten geschlossen auftreten, um solche Erscheinungen zu unterbinden, rät Matolcsy. Als Kompromiss schlägt der MNB-Präsident vor, EU-Bürger und Firmen könnten Kryptowährungen unter behördlicher Kontrolle im Ausland halten.

9 Antworten auf “MNB-Präsident fordert Verbot in der EU

  1. Erstaunlich, dass Matolcsy China und Russland als Vorbilder hinstellt.
    In der EU werden schon lange so gut wie keine Kryptowährungen mehr geschürft.
    Den Handel verbieten zu wollen, zeugt wiederum von einer erstaunlichen Realitätsferne.

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  2. So ein Käse. Offenbar hält er die europäischen Währungen samt Euro für alte Kamellen. Es droht Gefahr von Querdenkern und Visionären. Mit China hat das nix zu tun. Bitcoin, Gold und co. werden durch die Decke gehen, wenn der EZB-Turm in Frankfurt kippt.

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      1. Und dies ist schlicht völlig unrealistisch.
        Ebenso könnte er verlangen, das Internet in der EU zu verbieten.

        Die Büchse der Pandora ist geöffnet.
        Selbst nach dem letzten Crash geht es noch immer um mehr als 1 Billion Euro, die eben auch im Besitz sehr vieler Normalbürger in der EU sind.

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          1. Es gibt auch rechtlich keine Grundlage, denn dies würde der Enteignung von Millionen von Anlegern gleichkommen.
            So etwas kann ein totalitäres Regime wie in China vielleicht durchsetzen, aber in einem Rechtsstaat ist dies nicht möglich.

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