Fitch Ratings
Mittelosteuropa vor starkem Wachstum
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Dies bekräftigt die Erwartung, dass ungeachtet der dritten Corona-Welle in diesem Jahr hier ein starkes Wachstum einsetzt, heißt es in einer aktuellen Prognose von Fitch Ratings. Gleichzeitig macht die Ratingagentur darauf aufmerksam, dass sich die Effekte der Auszahlungen des EU-Wiederaufbaufonds voraussichtlich erst ab 2022 voll entfalten werden.
Das ungarische BIP könnte in diesem Jahr um 3,2% und 2022 um 5,6%, die polnische Wirtschaft um 4,1% bzw. 4,7%, die slowakische 4,5% bzw. 6,2% und die tschechische 4,1% bzw. 4,9% wachsen. Wachstumsmotor in den Staaten der Visegrád-Gruppe (V4) dürften in diesem Jahr die Investitionen sein; in Ungarn könnten diese um 8,4% zulegen.

Österreich ist jetzt südeuropäische Krisenregion, muss aber im Rahmen der Schuldenunion gewaltige Transfers löhnen, fast so deppert wie Deutschland, damit Italiener und Franzosen früher in Rente gehen können.