Foto: Ministerpräsidentenamt/ Vivien Cher Benkő

Ungarn-Tschechien

Mitteleuropa vor phantastischer Zukunft

"Mitteleuropa steht vor einem Jahrzehnt mit phantastischen Möglichkeiten."
BZ+
30. September 2021 11:15

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18 Antworten auf “Mitteleuropa vor phantastischer Zukunft

        1. Was meinen Sie, wie klein wäre die Selbstmordrade in Ostdeutschland, wenn die linke DDR ein eigener Staat geblieben wäre ohne große Hilfe aus den westdeutschen Ländern ?!

          In Europa gibt es im Baltikum, insbesondere in Litauen, die traurigste Situation, die mit großem Abstand meisten Selbstmorde. 29 auf 100TSD/a
          In Ungarn 19 auf 100TSD/a.
          In Griechenland gibt es am wenigsten Suizide, obwohl es denen in vielerlei Hinsicht schlecht geht.

            1. Lieber Herr Nyùl, HASS;HASS;HASS!
              Ich glaube nicht, dass in Ungarn irgend jemand so die Deutsche hasst, wie Alex und Co Ungarn. Sie sind nicht ein Stück besser, als Jakab, Gyurcsany, und Co. Ich habe niemals gelesen, dass ein Politiker oder ein Bürger von der bürgerlichen Seite so hasserfüllt, ordinär geschrieben und geredet hätten, als die oben genannte Personen. Langsam fehlen denen die Wörter, steigern kann man es kaum verbal. Kleinkariert und angsterfüllt.

              1. So etwas nennen Psychologen “Projektion”.

                Repräsentativ sind die Kommentatoren hier jedenfalls nicht, denn die Ungarn, die ich privat kenne, sind – sagen wir mal – in der Lage Diskussionen zu führen ohne ständig andere herabzuwürdigen.

                In Deutschland gibt es vereinzelt auch Leute, die zwar diskutieren wollen, aber andere Meinungen und Ansichten nicht akzeptieren können. Meist brechen diese Leute dann die Diskussionen ab, die sie selbst begonnen hatten, denn eigentlich suchen sie nur Bestätigung.

                Aber diese Leute sind in der Minderheit – in Deutschland und in Ungarn.

      1. Das BIP pro Kopf wächst 2021 wohl etwa in Deutschland um 1360€, während es in Ungarn um 700€ zulegt.

        So ruinös scheint mir der Weg in Deutschland nicht zu sein.

        Der “Wirtschaftsmotor der EU” scheint wohl noch in der Kaltlaufphase zu sein.
        Dabei wäre es für die ganze EU zu begrüßen, wenn Ungarn und Tschechien aufholen und dadurch einen Beitrag zum Wachstum der EU leisten.

        Jedem sei ein gesunder Nationalstolz zugestanden, aber realistisch sollte man dennoch bleiben:
        Tschechien und Ungarn zusammen erreichen bisher noch nicht einmal die Wirtschaftskraft von Baden Württemberg, also sollte Orban nicht gar so laut trommeln.

        Rechtsstaatlichkeit und damit die Eindämmung von Korruption könnte Ungarn noch weit schneller voranbringen, denn Korruption ist ein schwerwiegender Bremsklotz.

        1. “So ruinös scheint mir der Weg in Deutschland nicht zu sein.”
          Aber nur ein wenig ruinös.
          Mir scheint, dass in vielen Staaten der EU der Wirtschaftsmotor schon angesprungen ist, in der BRD sind aber die linken Phantasien Sand im Getriebe und als Zündkerzen sind die Kandidaten ungeeignet.
          Ungarn erwartet ein Wachstum von 7%, soweit ich weiß. Brüssel wünscht sich wahrscheinlich – 7 %, damit sie wieder die Gyurcsánytruppe installieren kann. Das geht nur mit Lügen und Zweierlei Maßstab.

          1. Eigentlich sind 7% auch mindestens nötig, damit Ungarn den Anschluß findet. Dafür erhält das Land auch EU-Mittel.
            Leider ist die Produktivität in Ungarn in den vergangenen Jahren nicht so gestiegen, wie es möglich und nötig gewesen wäre.

            Rechtsstaatlichkeit ist nun einmal die Basis zu Bekämpfung von Korruption – der großen Bremsklotz jeder Volkswirtschaft.
            Daher drängt die EU so sehr auf die Einhaltung von Rechtsstaatlichkeit.

            Man darf zudem nicht nur auf die Prozente sehen, sondern muss auch die realen Werte betrachten:
            Man holt nicht auf, wenn man um 700€ zulegt, während z.B. in Deutschland das BIP pro Kopf um fast das Doppelte steigt.

            Mit Prozentzahlen muss man vorsichtig sein:
            3,5% von 1000 sind nun einmal 35.
            7% von 100 sind hingegen nur 7.

            Die “linken Phantasien” haben übrigens in Baden Württemberg zu Ergebnissen geführt, die die Wähler dazu bewog, die Grünen damit weiter machen zu lassen.

          2. Es gibt in Deutschland eine Anwerbung für SodaStream.
            Ein Junger sagt: mein Vater kann 12 Flasche Mineralwasser tragen. 2. Junge mit aufgeblasene Backe: Mein Vater kann 24 Flasche Mineralwasser tragen … Ein Mädchen: warum kauft ihr nicht SodaStream?
            Alex ist Junge NR 2. Gut so.

            1. In Deutschland nimmt man einen Gabelstapler.
              So kommt man dann in Deutschland auf eine hohe Produktivität.
              Man bezahlt niemanden, um flaschenweise Mineralwasser herumzutragen. 😉

              So kommt dann eben der Unterschied zwischen 40.000€ und 14.000€ BIP pro Kopf zustande.

              Günstlingswirtschaft führt leider dazu, dass so mancher ungeeignete aber begünstigte Chef seine Mitarbeiter Flaschen tragen lässt, statt sie zumindest einen Hubwagen nutzen zu lassen.

                1. Da die DDR zu Zeiten des Eisernen Vorhangs zu den wirtschaftlich starken Teilen des Warschauer Pakts gehörte, würde ich das eher nicht annehmen.

                  Wer meint, er müsse sich ständig groß reden, der macht sich in Wirklichkeit klein.
                  Das haben die Ungarn nicht nötig.

                  Es war ein ungarischer Wirtschaftsvertreter, der benängelte, dass die Produktivität in Ungarn hinter der von Slowakei und Tschechien zurückliegt – nach 10 Jahren Fidesz-Regierung.
                  Ein wichtiger Grund lässt sich am Rang ablesen, den Ungarn in der Rangliste des Korruptionswahrnehmungsindex von TI einnimmt: Gemeinsam mit Bulgarien und Rumänien auf Rang 69.
                  Die Slowakei nimmt Rang 60, Tschechien Rang 49 und Polen Rang 45 ein.

                  1. Lächerlich! Soros-Statistiken. Es geht jetzt um eins: Ist diese Gukentruppe um Dobrev, Gyurcsány, Karácony in der Lage, was positives zu bewegen? Ich kenne Leute, die damals beim Bau der M4 dabei waren, Micsoda Korrupció! und beinahe Staatsbankrott 2009.
                    Lügenrede von Gyurcsány 2006
                    “Wir haben keine große Wahl. Weil wir es verfickt haben. Nicht ein bisschen, sondern sehr. Sowas Beklopptes, was wir getan haben, hat sich in Europa noch kein einziges Land erlaubt. Man kann es erklären. Es ist offensichtlich, dass wir in den letzten anderthalb bis zwei Jahren durchweg gelogen haben. Es war uns klar, dass das, was wir sagen, nicht wahr ist. Wir sind so weit über die Möglichkeiten des Landes hinausgegangen, wie wir uns das vorher nicht vorstellen konnten, dass die gemeinsame Regierung der Ungarischen Sozialistischen Partei und der Liberalen dies jemals tun würde. Ansonsten haben wir vier Jahre lang nichts gemacht. Nichts. Ich kann keine einzige Regierungsmaßnahme nennen, worauf wir stolz sein könnten, außer dass wir letzten Endes die Regierung aus der Scheiße wieder rausholen konnten. Nichts anderes. Was sagen wir, wenn wir dem Land berichten müssten, was wir in den letzten vier Jahren gemacht haben? Das Ganze ist nicht gut, ruhig und exakt aufgebaut. Nein, nein. Es wird verdammt hastig zusammengehauen, weil wir es eine Zeit lang nicht machen konnten, damit es nicht herauskommt, jetzt müssen wir so verdammt viel tun, dass wir dabei fast eingehen. Und wir kollabieren langsam dabei. Weil wir das Tempo nicht mehr aushalten können. Das ist die Lage. “

                    1. Lächerlich ist diese “Soros-gesteuert” Reaktion, die immer kommt, wenn Daten und Fakten nicht stimmen.
                      Dabei sind diese Fake-News über die Opposition doch Moskau-gesteuert. In Weißrussland wurde eine ganze Fabrik zu einem Zentrum zur Manipulation der Rechten im Westen aufgebaut – bezahlt mit russischen Gas-Milliarden. Von dort aus spielt man mit den Rechten wie mit Marionetten. 🙂 😀 😀

  1. Ähnlich trifft dies in der Tendenz leider auch auf Ungarn zu:

    “Verhältnis zur EU – Polen hat sich … verrannt”
    srf.ch
    “… wie fast jeder Beziehungskonflikt … ein Muster: Polen verstösst gegen europäisches Recht. … Europäische Richter verurteilen Polen, doch Polen weigert, das Urteil umzusetzen. Es kommt zu Bussen oder die EU hält Milliarden zurück. Spätestens jetzt knallt Polen die Türen.

    Polen muss aufpassen, dass die Tür zur EU vor lauter Knallen nicht so sehr verkantet, das sie sich irgendwann nicht mehr öffnen lässt.”

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