Afghanistan-Krise
„Mission ist gescheitert“
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Kanzleramtsminister Gergely Gulyás (r.) gab dazu am Samstagmittag eine Regierungspressekonferenz. „Es herrschen chaotische Zustände und es gibt kein klares Drehbuch, wie es nach dem Abzug der US-Truppen weitergehen wird“, sagte der Minister, der als Hauptzielstellung formulierte, alle Ungarn außer Landes zu bringen. Die Mission in Afghanistan ist gescheitert, fügte er hinzu. Auch Ungarn habe im Rahmen des NATO-Bündnisses enorme Ressourcen darauf verwandt, eine Armee auszubilden, die ihr Land keinen einzigen Tag lang schützen konnte. Als mögliche Gründe für die Pleite benannte Gulyás Korruption und eine falsche Lageeinschätzung der Amerikaner.
Bislang konnten 78 Ungarn evakuiert werden, sagte der Kommandeur der Ungarischen Armee, Romulusz Ruszin-Szende. Da die Aktion noch laufe, dürften weitere Details zum jetzigen Zeitpunkt nicht offengelegt werden. Man bemühe sich nach Kräften, auch verbündete Afghanen rauszuholen.
Orbán: Demokratieexport funktioniert nicht
Am Sonntag vertiefte Ministerpräsident Viktor Orbán das Thema im Kossuth-Radio. Er sprach von einer schrecklichen Situation und vom erschütterten Vertrauen in die Großmächte. Der von den USA forcierte Demokratieexport habe auch in Afghanistan nicht funktioniert, weil diese Anschauung alle kulturellen und historischen Besonderheiten außer Acht lässt. „Sie versuchen auch uns Ungarn zu „verbessern“, weil sie glauben, am besten zu wissen, wie man mit Migranten und Gendern umzugehen hat“, erläuterte Orbán.
Von Seiten der NATO und damit auch Ungarns sei es nur fair, all jene zu retten, die in den vergangenen 15-20 Jahren mit dem Westen zusammenarbeiteten und deshalb nun in Lebensgefahr schweben. In der drohenden Flüchtlingskrise wolle er schauen, wie sich die Türkei verhält. Die Zusammenarbeit mit der türkischen Regierung werde von entscheidender Bedeutung sein. Ungarn beharre auf seinem bekannten Standpunkt, die Menschen in der Region zu halten und ihnen dort Hilfe zu bieten. „Wir haben einen Grenzzaun und eine Grenzwache, wir können uns schützen. Für Ungarn ist Migration kein grundlegendes Menschenrecht“, betonte der Ministerpräsident.

„Sie versuchen auch uns Ungarn zu „verbessern“, weil sie glauben, am besten zu wissen, wie man mit Migranten und Gendern umzugehen hat“, erläuterte Orbán.
Die Penner vom Dienst bemerken nicht mal ihre Dummheit, wenn alles am Boden liegt. Dafür glauben sie immer noch wie der schrullig-doofe Jo Biden, dass Ungarn mit Weißrussland zu vergleichen sei. Der Linksliberale Müll ergießt sich nun wieder:
In einigen Ländern in Europa, hauptsächlich in Frankreich und Deutschland leben schon seit vielen Jahren Moslems.
Es ist erstaunlich, wie wenig die Politiker und NGOs sich all in diesen Jahren mit dem Glauben vertraut gemacht haben.
Den Moslems wird nicht gesagt, was sie NICHT machen sollen (überspitzt) 10 Gebote ,sondern ihr Leben wird Stunde für Stunde reglementiert, was sie machen müssen. Es bleibt nichts für selbständiges Denken, Entscheiden, wie n dem Christentum und vermutlich in einigen anderen Religionen.
Wenn man das Christentum verstehen möchte, reicht es das Bergpredigt zu lesen. Wenn man die Moslems verstehen will, muss das Ganzes Werk Mohamed auswendig lernen und in jeder Sekunde sich UNTERWERFEN!
Der Koran bestimmt ihr Leben vollständig. Es gibt so etwas nicht, dass Trennung Staat und Privat. Ich nehme an, es ist unmöglich für sehr viele begreifen, was wir unter Freiheit und Demokratie verstehen. So etwas gibt es nicht, dass ein bisschen Moslem. So etwas gibt es auch nicht, das Moslem- Ismus. Entweder Moslem oder Ungläubig. Und zwar Tag und Nach, vom Geburt bis Tod.
Das sagt Orbán richtig, und auch die zwei bisherigen Kommentare hier stimmen. Und was noch hinzukommt: Wenn man am Flughafen Kabul jetzt jeden afghanischen Mann ins Ausflieger-Flugzeug läßt, der angelaufen kommt (was Ungarn wohl nicht tut, aber die anderen), dann werden ja wohl viele getarnte Taliban darunter sein, um in Europa/USA vom dortigen Steuergeld neu operieren zu können. Ehrlich, wie sollen andere jetzt auf den Flughafen kommen? Die Taliban haben offiziell nur Ausländer zum Ausfliegen erlaubt, und seit sie die Hauptstadt in der Hand haben, können sie bestimmt das Flughafengelände umstellen, alle Zugänge abriegeln und durchlassen, nur wen sie wollen.
Sie hätten den Flughafen schon angreifen können, um noch mehr Waffen zu erbeuten, aber es erscheint ihnen offenbar besser, wenn alle ausländischen Truppen von selber davonfliegen. Dafür haben sie ja das Ultimatum zum 31. August gestellt, und Joe Biden sagt, er fügt sich. Um so mehr Grund für die Taliban, die Landsleute vom Flughafen abzuhalten, denn sonst würden sie selber die Einhaltung ihres Ultimatums sehr erschweren.
Übrigens ist Wikipedia sehr aktuell, und dort heißt es, in letzter Zeit haben die Taliban den gegnerischen afghanischen Soldaten je umgerechnet 50 Euro Handgeld dafür gegeben, das Kämpfen einzustellen, und Waffen/Ausrüstung sollen sie ihnen außerdem abgekauft haben. Darauf sind viele eingegangen, also zahlte die Regierung Ghani anscheinend schlechter als die Taliban.
Das könnte in Ungarn auch passieren. Nach dem Einmarsch der EU-Truppen unter der Führung des Wahlbetrügers Francesco Gyurcsány und seiner Geheimdienstschraube Klara Dobrev bekommt jeder der Fideszkämpfer eine Bratwurst bei Aufgabe – ganz nach dem Senf-Geschmack von Marcus Södolf aus Bayern.
Sie spielen wohl auf die aufgeflogene Geheimrede von 2006 an, die ja empörend war. Heute gibt es in der Tat aus dem Westen unverschämten Druck auf Ungarn, mit dem ungarischen Linksblock als Marionette, und es kann schlimmer werden, aber man darf sich nicht einschüchtern lassen. Doch hoffentlich bremst der Dämpfer durch Afghanistan.
Linksblock als Marionette ? Die Liebe zwischen den primitiven Linken Ungarns, die bisher immer für den Niedergang standen (“wir haben es verfickt” im Jahr 2006) und den etablierten Linksliberalen und Sozialdemokraten in der EU ist beidseitig. Wer da wessen Marionette ist, ist kaum zu sagen, wenn alle ein Haufen sind.
Ob die Afganistanereignisse Orbán beim Wahlerfolg helfen, steht noch in den Sternen. Es gibt auch in Ungarn genug Bekloppte, die Gyurcsány oder die anderen Kotzbrocken ohne Fähigkeiten wählen – und Millionen Moslems die Tür offen lassen. Sollte sich der Moslem-Ansturm auf die Grenzen wiederholen, wir natürlich Gyurcsánys Blabla noch dämlicher, die linksliberale EU-Rhetorik noch lächerlicher.