Umwelt
Menge der Siedlungsabfälle sinkt
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Laut Eurostat werden die Höchstmengen an Siedlungsabfall von der Bevölkerung Österreichs (827 kg/Person), Dänemarks (787 kg) und Luxemburgs (720 kg) produziert. Die geringste Menge wurde in Rumänien (301 kg), Polen (364 kg) und Estland (373 kg) verzeichnet.
Innerhalb der EU konnten 2022 durchschnittlich 249 kg des Haushaltsmülls pro Person wiederverwertet werden, also nur 48% des insgesamt anfallenden Siedlungsabfalls. Das beste Pro-Kopf-Wiederverwertungsverhältnis besitzen Österreich (516 kg), Dänemark (411 kg) und Deutschland (409 kg). Im Gegensatz dazu liegt die geringste Wiederverwertungsrate in Rumänien (36 kg), Malta (75 kg) und Griechenland (90 kg).
Der Bericht hebt hervor, dass die Menge des Siedlungsabfalls auf den Mülldeponien aber gesunken ist, obwohl in der EU die Gesamtmenge des Abfalls steigt. Seit 1995 sank die Menge der auf den Mülldeponien abgelagerten Abfälle von 121 Mio. auf 53 Mio. Tonnen. Gleichzeitig verdoppelte sich die Menge verbrannter Abfälle auf 59 Mio. Tonnen.
In Ungarn bewegte sich die Abfallmenge pro Kopf zwischen 1995 und 2005 um 450 kg, die sich in diesem Jahrtausend um 400 kg bewegt. Die Recyclingrate lag im Jahr 2022 bei 33%.
Eurostat lässt nicht unerwähnt, dass der Siedlungsabfall nur etwa 10% des Gesamtabfalls ausmacht.
