Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

Ungarn-Georgien

Mehr für den Frieden tun

Ungarn und Georgien haben die internationale Gemeinschaft dazu aufgerufen, die Friedensbemühungen zu verstärken.

Andernfalls werden die Folgen des Ukraine-Krieges noch tragischer sein. Dies erklärten Außenminister Péter Szijjártó und sein georgischer Amtskollege Ilia Darchiashvili (l.) am Freitag auf einer gemeinsamen Pressekonferenz in Budapest. Infolge des bewaffneten Konflikts sieht nicht nur die EU, sondern der gesamte Kontinent enormen Herausforderungen und Sicherheitsrisiken entgegen. Beide vertraten den Standpunkt, dass eine sofortige Feuerpause erfolgen und Friedensverhandlungen beginnen müssen. Zudem müssten alle Entscheidungen vermieden werden, die zur Verlängerung des Kriegs und damit zu noch mehr Leid und dem sinnlosen Tod zahlreicher Menschen führen.

Szijjártó zufolge hätte neben der Ukraine und Moldawien auch Georgien den EU-Beitrittskandidatenstatus erhalten müssen. Dass dies nicht erfolgt ist, sei unerklärlich, unverständlich und schädlich. Das Messen mit zweierlei Maß sei allerdings auch für EU-Mitgliedstaaten nicht unbekannt.

Er wies darauf hin, dass der bilaterale Handelsverkehr im vergangenen Jahr mit einem Anstieg um 40% ein Rekordhoch erreicht hat und in diesem Jahr um das Zweieinhalbfache gestiegen ist. Zudem kündigte Szijjártó an, dass die Regierung die Liste der Länder um Georgien erweitert hat, aus denen Gastarbeiter auf organisierter und zeitlich begrenzter Basis nach Ungarn kommen können.

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