Deutschland-Ungarn
Maas nimmt Hertha in Schutz
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Das deutsche Auswärtige Amt wies die ungarische Regierungserklärung in dieser Sache scharf zurück. Die Äußerungen der ungarischen Regierung, so besonders hinsichtlich des Nationalsozialismus, seien in keiner Weise akzeptabel, erklärte Sprecher Christopher Burger, stellvertretend für seinen Chef, den Bundesaußenminister Heiko Maas.
Das ungarische Außenministerium hatte das Vorgehen von Hertha BSC als Eingriff in die Meinungsfreiheit kritisiert: Deutschland und Ungarn hätten „direkte historische Erfahrungen mit dem größtmöglichen Meinungsterror, weswegen die Überwachung des Grundrechts der Meinungsfreiheit unsere gemeinsame moralische Pflicht ist. Unabhängig von der weltanschaulichen Basis ist die Beschränkung der Meinungsäußerung für die Ungarn inakzeptabel, weil sie ein System heraufbeschwört, wogegen Tausende unserer Landsleute ihr Leben geopfert haben.“

Orbán vermisst Meinungsfreiheit in Deutschland und schwingt die Nazi-Keule…
Frech, wie Oskar, unverschämt wie immer. Und in Ungarn kuschen Groß und Klein und wagen nicht, ein Wort der Kritik gegen ihre allmächtigen Fidesz-Politiker zu sagen, weil sonst Rausschmiss am Arbeitsplatz und Existenznot drohen. Ich fasse es nicht …