Ungarn-EU
LNG wichtiger Schritt für Gasversorgung
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Das in Kürze seinen Betrieb aufnehmende LNG-Terminal auf der kroatischen Insel Krk stellt in der Gasversorgung Ungarns einen wichtigen Meilenstein dar, betonte Außenwirtschaftsminister Péter Szijjártó bei einer Videokonferenz mit EU-Energiekommissarin Kadri Simson. Ungarn hat ab dem 1. Januar 2021 eine Kapazität von 1 Mrd. Kubikmetern vertraglich gebunden. Die EU-Kommission förderte den Bau des LNG-Terminals mit 100 Mio. Euro. Sollten die Erfahrungen positiv sein, so könnten die dortigen Kapazitäten ausgebaut werden. Der Vertrag mit Shell ist im Übrigen der erste Energievertrag Ungarns, der nicht in Verbindung mit russischen Quellen steht.
Bei dem Gespräch mit Simson ging es zudem um den Bau der neuen Blöcke des AKW Paks. Ungarn ist der Auffassung, dass die Zielsetzungen der EU zur Senkung des Schadstoffausstoßes nur dann erreicht werden können, wenn auch die nukleare Energie als umweltfreundlich eingestuft wird.
