Nahostkonflikt

Leichnam einer Geisel geborgen

Die israelische Armee hat die Leiche einer von der Hamas getöteten Geisel ungarischer Staatsbürgerschaft aus dem Gaza-Streifen geholt.

Wie die IDF vor dem Wochenende mitteilte, habe die Hamas Ilan Weisz im Zuge des Terrorangriffs vom 7. Oktober 2023 ermordet. Die 54-jährige Ehefrau Shiri und die 19-jährige Tochter Noga nahm die Hamas als Geiseln, gab die beiden aber Ende November 2023 im Zuge eines mit Israel vereinbarten Gefangenenaustauschs frei. Der Kibbuz, in dem die Familie lebte, meldete bereits am Neujahrstag 2024 den Tod des Familienvaters.

Außenminister Péter Szijjártó forderte die palästinensische Terrororganisation Hamas erneut zur unverzüglichen und bedingungslosen Freilassung aller Geiseln auf. „Wir fühlen mit der Familie von Ilan Weisz und drücken ihr unser tiefstes Beileid aus“, schrieb der Minister in den Sozialmedien. Unter etwa 50 verbliebenen Geiseln könnten noch ungefähr 20 am Leben sein, darunter der zweifache Familienvater ungarischer Staatsbürgerschaft, Omri Miran.

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