Foto: Außenministerium/ Mátyás Borsos

Szijjártó in Mexiko

Kirche nach Erdbeben wiederhergestellt

Mexiko ist der wichtigste Wirtschaftspartner in Lateinamerika. „Dank unserer Bemühungen in der vergangenen Zeit ist es uns gelungen, unseren Handelsverkehr bei über 1 Mrd. USD jährlich zu stabilisieren“, informierte Außenminister Péter Szijjártó in Mexiko-Stadt.

Er bezeichnete die wachsende Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen ungarischer Unternehmen, insbesondere in den Bereichen digitales Bauen, Pharmazeutika, medizinische Geräte und Druckereiwesen, als großen Erfolg. Zudem sei der Export ungarischer Geflügelprodukte im Dezember angelaufen; Landwirtschaft und Lebensmittelindustrie könnten in den kommenden Jahren mit einem weiteren Anstieg der Nachfrage in Mexiko rechnen.

Schließlich erinnerte er daran, dass Mexiko, das zweitbevölkerungsreichste katholische Land der Welt, vor sechs Jahren von einem starken Erdbeben heimgesucht wurde, bei dem mehrere Kirchen schwer beschädigt wurden. Ungarn hatte sich daraufhin verpflichtet, die Herz-Jesu-Kirche in Mexiko-Stadt und die Klosterkirche in Tepoztlan mit einem Kostenaufwand von rund 600 Mio. Forint zu renovieren. Letztere wurde am Freitag im Beisein von Szijjártó übergeben.

Szijjártó traf bei seinem Besuch mit seinem Amtskollegen Marcelo Ebrard Casaubon, den Ministern für Wirtschaft und Kultur, Raquel Buenrostro Sánchez und Alejandra Frausto Guerrero, sowie mit führenden Vertretern der lokalen Wirtschaft zusammen.

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