Ukraine-Krieg
Kein Interesse am Frieden
Diese Einschätzung gab Außenminister Péter Szijjártó am Samstag in Kopenhagen. Die informelle Tagung der EU-Außenminister hätte einmal mehr gezeigt, dass maßgebliche Kreise in der EU kein Interesse am Friedensprozess zeigen. Stattdessen will man zig Milliarden der europäischen Steuerzahler verheizen, um immer mehr Waffen zu kaufen und die ukrainische Armee damit aufzurüsten bzw. den ukrainischen Staat am Leben zu halten. „In Kopenhagen wurde es als Faktum dargestellt, dass die Ukraine finanziell unterstützt werden muss. Weil man sich weiter streitet, ob man dafür die eingefrorenen russischen Vermögenswerte heranziehen darf, ergibt sich als logische Konsequenz, dass für die Finanzierung der Ukraine die nationalen Haushalte oder der EU-Haushalt herhalten müssen.“
Unter dem Druck der „Ukraine“-Kommission
Die EU-Kommission trete quasi wie eine Ukraine-Kommission auf, die Druck auf Ungarn ausübt, um aktuell mehr als 6 Mrd. Euro für die Aufrüstung der Ukraine aus dem sog. Friedensfonds zu bewilligen, weitere Sanktionen gegen Russland auch im Energiesektor durchzupeitschen bzw. die Ukraine im beschleunigten Verfahren in die Gemeinschaft aufzunehmen. „Diese Kommission vertritt vollkommen die Interessen der Ukraine, auch gegen die Interessen von EU-Mitgliedstaaten“, beklagte Szijjártó.
„Sie wollen es nicht.“
Das Schicksal der ungarischen Gemeinschaft in Transkarpatien sei der Brüsseler EU-Zentrale hingegen völlig gleichgültig. „Würde Brüssel tatsächlich helfen wollen, könnte man mühelos in Kiew erreichen, die Rechte der Ungarn Transkarpatiens mit Stand 2015 wiederherzustellen, als z. B. die Verwendung der eigenen Muttersprache an den Schulen, im Kulturbetrieb und in der Verwaltung noch frei zugelassen war.“ Die EU-Kommission habe sich entlarvt, denn als Präsident Wolodymyr Selenskyj unlängst eigenwillig neue Normen im Kampf gegen die Korruption durchsetzen wollte, folgte prompt eine Intervention Brüssels und das betreffende Gesetz wurde unverzüglich zurückgezogen. „Wenn sie wollten, könnten sie die Rechtsnormen im Interesse der nationalen Minderheiten in gleicher Weise zurechtrücken, aber sie wollen es nicht.“
Die Erweiterungskommissarin machte gar kein Hehl daraus, dass für sie die Regeln im Kampf gegen die Korruption wichtiger sind als das Schicksal von Minderheiten. Ebenso pfeife Brüssel auf die Versorgungssicherheit Ungarns: Ein Schreiben der Regierungen Ungarns und der Slowakei ließ die EU-Kommission bis heute unbeantwortet, in dem Brüssel aufgefordert wurde, einer Ukraine ihre Grenzen aufzuzeigen, die vorsätzlich die Energiesicherheit von Mitgliedstaaten gefährdet.
Die unverschämte Frau Kallas
Verteidigungsminister Kristóf Szalay-Bobrovniczky berichtete aus Kopenhagen von einer unglaublichen Episode. Die wegen ihrer völlig undiplomatischen Art als Fehlbesetzung geltende EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas hatte den Minister im Beisein von Repräsentanten der Ukraine aufgefordert, die Position Ungarns in der Frage von Hilfeleistungen für eben diese Ukraine darzulegen. „Das ist beispiellos in der Geschichte der Gemeinschaft“, empörte sich der Verteidigungsminister nach seiner Heimkehr via Sozialmedien. „Ich hatte einen heftigen Disput mit Frau Kallas, die in ihrer Funktion dafür Sorge zu tragen hätte, Meinungen zu konsolidieren, um einen gemeinsamen Standpunkt innerhalb der EU auszugestalten. Stattdessen stellte diese Dame den allseits und seit 2022 bekannten Standpunkt Ungarns, sein Friedensbekenntnis an den Pranger und forderte mich unverhohlen auf, unsere Position in der Frage der Ukraine-Finanzhilfen zu überdenken.“ Dieses indiskutable Verhalten sei weit von allen europäischen Normen entfernt. Szalay-Bobrovniczky nutzte die Gelegenheit, erneut die ungarische Position darzulegen, wonach dieser Krieg keine Lösung auf dem Schlachtfeld finden wird. Seine Antwort an Kallas & Co.: „Geben Sie den diplomatischen Bemühungen von US-Präsident Donald Trump eine Chance, denn anders wird dieser schreckliche Krieg kein Ende nehmen!“

Wer kein Interesse an einem Frieden hat das dürfte wohl Herr Putin sein.
Er traut sich sogar den ansonsten allmächtigen Herrn Trump, der so gern den Friedensnobelpreis hätte, vorzuführen und zögert Gespräche mit unmöglich zu erfüllenden Bedingungen heraus.
Ich überlege gerade was Sie für einen Preis bekommen sollten……🤔
Lach, der war gut…da kann kein Preis hoch genug sein, für deren Geschreibsel. Vielleicht zahlt ja irgendeine NGO dafür oder Tisza ? Oder die EU direkt ?
Brauchen Sie Geld?
Ich nicht, habe genug.
Klar, für dieses Geschreibsel muss ja Jemand bezahlen! Die Stasi 2.0 ?
Die schreiben hier weil Sie einen Preis möchten?
Versuchen Sie es mal woanders, hier gibt es nichts für hanebüchene Pöbeleien.
Genau, deshalb lassen Sie das! 🤮
Sie sind nicht in der Lage zu bestimmen wer hier was schreibt.
😂😂😂 Ist sie wieder spaßig, die Stasi!
Puh sie hat es wieder nicht verstanden!
Gähn …
Weil Putin die Russen in der Ukraine Terrorisiert hat, bis es endlich zum Krieg kommt ? Damit Korrumpel Volod nicht damit anfangen muss.
Die EU-Führung tut allerdings alles, um den Krieg zu verschärfen. Weil sie eine Marionette der Multis ist und das Putschregime in der Ukraine es ebenfalls ist. Alles zur Machterweiterung. Dabei nehmen sie auch gern in Kauf, daß die größten ukrainischen Elite-Einheiten (Asow-Brigade) Hakenkreuze und SS-Runen tragen. Stoßen deutsche Neonazis dazu, werden sie plötzlich von der deutschen Führung akzeptiert.