EU-Neuwagenmarkt
Katastrophale Entwicklung
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Die Neuzulassungen von Pkw in der EU haben sich zu Jahresbeginn katastrophal entwickelt. Der Fachverband ACEA meldete für den Monat Januar mit rund 725.000 Auslieferungen ein Viertel weniger, als im Januar 2020. Einzig der schwedische Neuwagenmarkt konnte wachsen, Ungarn landete mit -12% hinter Frankreich auf Platz 3 der EU-27. Deutschland und Österreich (-31% bzw. -38%) zogen den Durchschnitt nach unten, ganz zu schweigen von den Schlusslichtern Slowakei, Spanien und Rumänien, deren Neuwagenmarkt sich im Lockdown glattweg halbierte.
Bei den Marken befindet sich allein Volvo im Plus, was wohl nicht unabhängig vom stabilen Heimatmarkt Schweden betrachtet werden kann. Unter den deutschen Premium-Marken kam Porsche am besten davon (-7%), gefolgt von BMW und Mercedes-Benz (-14% bzw. -18%). VW und Opel gehörten unterdessen mit knapp einem Drittel Minus zu den größten Verlieren in der EU.
