Hier werden belegte Brote durch Freiwillige ausgeliefert. Foto: DUJW

Ukraine-Hilfe

Jugendwerk dankt Unterstützern

Täglich flüchten Menschen aus der Ukraine nach Ungarn.

Anteilnahme und Hilfsbereitschaft sind überwältigend. Auch das Deutsch-Ungarische Jugendwerk (DUJW) hat sich sofort engagiert.

„Wir danken allen Spendern für die großzügige Unterstützung“, erklärte die DUJW-Vorsitzende Maren Schoening gegenüber der Budapester Zeitung. „Das Jugendwerk versucht, mit kleinen Hilfen zur Linderung der Not beizutragen.“ Nach Beginn des russischen Überfalls auf die Ukraine rief das DUJW mit Unterstützung der Budapester Zeitung zur Hilfe für Flüchtlinge aus der Ukraine auf. Der Verein hat seine Mitarbeiterinnen für die ehrenamtlichen Maßnahmen der großen Hilfsorganisationen freigestellt. Auch junge Freiwillige aus Deutschland sind derzeit zu Gast und unterstützen die Arbeit.

„Mit den Geld- und Sachspenden werden Hilfspakete für Flüchtlingsfamilien gepackt, die über die Ökumenische Hilfsorganisation ausgeliefert werden“, sagte Schoening. „Gemeinsam mit anderen internationalen Gruppen engagieren wir uns auch mit kleinen Gesten, wie Brote schmieren, die von den jungen Leuten an die Grenze geliefert werden, und mit Auskünften am Budapester Flughafen.“ Weitere Maßnahmen sind in der Vorbereitung und zielen dann auf die jungen Leute aus der Ukraine ab, die zunächst in Budapest bleiben müssen. „Putin hat mit dem Krieg gegen die Ukraine Europa ins Mark getroffen, aber auch zusammengeführt. Die jungen Leute lassen sich ihr Europa nicht nehmen. Die Solidarität mit der Ukraine ist beeindruckend“, erklärte die DUJW-Vorsitzende.

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