Staatspräsident Tamás Sulyok überreicht dem Sportdiplomaten Thomas Bach die hohe staatliche Auszeichnung. Foto: MTI/ Zoltán Máthé

Zum Nationalfeiertag

IOC-Präsident ausgezeichnet

Thomas Bach wurde am Dienstag im Sándor-Palais durch Staatspräsident Tamás Sulyok mit dem Großkreuz des Ungarischen Verdienstordens geehrt.

Sulyok erklärte in seiner Laudatio, die Ungarn hätten allen Grund, dem langjährigen Präsidenten des IOC gesondert zu danken. Denn Thomas Bach habe sein Leben darauf verwendet, die besten Rahmenbedingungen „für unsere Helden“ zu schaffen, für jene Sterne des Sports, die den Ungarn als Vorbild dienen, aus deren Beispiel die Menschen hierzulande Kraft schöpfen. „Sie haben außerordentlich viel dafür getan, dass der Sport als Terrain des friedlichen und fairen Wettstreits einen herausragenden Platz in der Welt einnimmt“, lobte der Staatspräsident den Deutschen, der die Olympische Bewegung von 2013 bis 2025 führte.

Am Mittwoch wurde Thomas Bach zum Ehrendoktor der Hochschule für Körperkultur und Sport (TF) in Budapest ernannt. Die TF begeht in diesem Jahr ihr 100. Jubiläum. In der Reihe der Ehrendoktoren der TF finden sich u. a. der WA-Präsident Lord Sebastian Coe sowie die früheren IOC-Präsidenten Juan Antonio Samaranch und Jacques Rogge. In seiner Dankesrede erinnerte der Olympiasieger im Florettfechten von 1976 an die Worte von Baron Pierre de Coubertin, des Vaters der Olympischen Spiele der Neuzeit, die Welt durch den Sport besser zu machen – eine Aufgabe, die heute genauso gelte. Bei der WM 1975 in Budapest hatte er die bittere Niederlage einstecken müssen, mit der Florettmannschaft nur den 4. Platz und damit eine „hölzerne Medaille“ errungen zu haben. Doch eben in Budapest lehrte ihn das Leben, sich nicht mit Niederlagen abzugeben, die in Wirklichkeit die Mutter künftiger Siege seien. Im Jahr darauf holte er mit der Mannschaft olympisches Gold…

TF-Rektor Tamás Sterbenz gratuliert dem vormaligen IOC-Präsidenten Thomas Bach, dessen Name bereits in die Tafel der Doktoren h. c. eingraviert ist. Foto: MTI/ Robert Hegedüs

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