Das Foto zeigt Ministerpräsident Viktor Orbán und László Tőkés, Präsident des Ungarischen Nationalrats Siebenbürgens (EMNT), bei der 30. Sommeruniversität am 27. Juli 2019 in Tusnádfürdő. Foto: MTI/ Szilárd Koszticsák

Sommeruniversität

Im Zeichen der ewigen Werte

In diesem Jahr findet die 31. Sommeruniversität im siebenbürgischen Tusnádfürdő (Baile Tusnad) vom 19.-24. Juli unter dem Motto „Ewige Werte“ statt. Ministerpräsident Viktor Orbán wird voraussichtlich am 23. Juli eine Rede halten.

Corona-bedingt war die Sommeruni 2020 und 2021 ausgefallen. Wie Zsolt Németh, Fidesz-Politiker und Co-Vorsitzender des Tusnád-Senats, informierte, spiegele das Motto die ewigen Werte im Alltag der Menschen wider, denen die Politik folgen müsse.

Eines der denkwürdigsten Ereignisse war die Rede des Premierministers in Tusnádfürdő im Jahr 2014, als er über die „illiberale Demokratie“ sprach. Dies löste einen gewaltigen politischen Sturm aus und hatte eine starke internationale Resonanz. Zuletzt machte der Ministerpräsident im Juli 2019 bei der 30. Freien Universität Bálványos in Tusnádfürdő in seiner Rede deutlich, dass der Begriff zwar richtig sei, aber ein anderes Wort dafür gefunden werden sollte.

Vor drei Jahren betonte Orbán, dass es 1990 eine liberale und 2010 eine nationale Wende gab. In der liberalen Demokratie konnten die Probleme von vor 2010 nicht bewältigt werden, Demokratie und Marktwirtschaft wurden zwar bejaht, aber die Gesellschaft musste anders organisiert werden. Dem illiberalen System gehe es um die Verteidigung der christlichen Freiheit.

Schreibe einen Kommentar

Weitere Artikel

BZ+
8. August 2022 11:00 Uhr