Wahlen in der Slowakei
Guter Ausgang für Budapest
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Erleichterung bei der Orbán-Regierung in Budapest: In der benachbarten Slowakei musste sich der mit ungarnfeindlichen Äußerungen auffallende Ivan Korcok letztlich doch dem Favoriten Peter Pellegrini geschlagen geben. Die erste Runde hatte Korcok überraschend noch für sich entscheiden können. Die Orbán-Regierung hatte offen Wahlkampf für Pellegrini betrieben, der dafür sogar eine Ipoly-Brücke ein zweites Mal einweihen durfte und von Orbán im Karmeliterkloster auf der Burg empfangen wurde. Die Angehörigen der ungarischen Minderheit in der Slowakei wurden aktiviert, für Pellegrini zu stimmen, um Korcok zu verhindern.
Der neu gewählte Staatspräsident bedankte sich denn auch gesondert bei seinen Wählern aus dem Kreis der nationalen Minderheiten. Pellegrini bekräftigte, er lasse sich gerne dafür kritisieren, die Slowakei im Friedenslager zu positionieren.
Außenminister Péter Szijjártó kommentierte die Meldung vom Wahlsieg in den Sozialmedien mit einer Gratulation noch am Abend und den Worten: „Eine weitere Bastion jener politischen Kräfte, die sich für Souveränität und Frieden stark machen.“

Es würde mich sehr freuen, wenn wir Ungarn dafür gesorgt hätten, dass linke Kriegstreiber nicht an die Macht kommen konnten. Im Westen wurde natürlich dieser Umstand nicht erwähnt, sondern nur, dass nun dafür gesorgt werden müsse, dass die Slowakei nicht ein zweites Ungarn wird.
Ich wollte bloß kurz darauf hinweisen, dass Peter Pellegrini ein Sozialdemokrat, also ein “Linker” ist. Oder hat sich da etwas zwischenzeitlich geändert und er ist ein Konservativer geworden?
Genau deswegen sind es ja auch linke Kriegstreiber und nicht rechte Kriegstreiber. So ist das wohl zu verstehen. Wenn früher Kriegstreiber meist im rechten Lager zu finden sind, sind es heute die im linken Lager. Slowakei ist da eben anders. Macht ja nix.
Und wie sieht es bei den Kriegstreibern in Polen oder in Deutschland aus? Sind das auch nur die Linken? In Deutschland sind es sowohl die Rechten als auch die Linken am äußeren politischen Rand, die eine Unterstützung der Ukraine ablehnen. Schwarz-Weiß-Denken ist einfach nur langweilig!