Kooperation mit der WHO
Gesund altern
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Dazu erklärte Kulturminister Balázs Hankó: „Wir schulden der älteren Generation Respekt.“ Im Staatshaushalt würden beträchtliche 7.700 Mrd. Forint für die finanzielle Absicherung älterer Menschen aufgewendet. Die SE sei die beste Universität Mitteleuropas, fuhr der Minister fort. Sie belegt Platz 272 von 30.000 Universitäten weltweit und gehöre damit zu den besten ein Prozent. Dank der Kooperation könne das Ziel der SE erreicht werden, bis 2030 zu den 100 besten Universitäten der Welt zu gehören.
Für ein langes Leben
Rektor Béla Merkely (r.) betonte, Ziel der Kooperation sei es, möglichst vielen Menschen ein langes und gesundes Leben zu ermöglichen. Gesundes Altern bedeute nicht nur ein längeres Leben, sondern auch mehr gesunde Jahre. Prävention, durch einen bewussten Lebensstil, ausgewogene Ernährung, geistige Fitness und Bewegung sei das A und O. SE ist der größte Gesundheitsdienstleister in Ungarn und der Region, diese führende Rolle bedeute auch Verantwortung. Die Universität sieht die Verbesserung des Gesundheitszustands der Bevölkerung, die Bereitstellung verlässlicher Informationen und Aufklärung sowie die Organisation von Vorsorgeprogrammen zur Gesundheitserhaltung als ihre Hauptaufgabe.
Dank der Arbeit des WHO-Kooperationszentrum können möglichst viele Menschen gesund altern, „denn wir wissen, dass weise und erfahrene ältere Menschen, die ihr ganzes Leben lang gearbeitet haben, eine sichere Stütze der Nation sind.“ Die Weltbevölkerung altere in einem beispiellosen Tempo. Bis 2030 wird die Zahl der Menschen ab 60 Jahren voraussichtlich 1,4 Mrd. und bis 2050 gar 2,1 Mrd. Personen erreichen. Die Zahl der Menschen ab 80 Jahren wird sich zwischen 2020 und 2050 verdreifachen und 425 Millionen betragen.
Signale für konkrete Schritte
Hans Kluge, WHO-Regionaldirektor für Europa, betonte, es sei erfreulich, dass die Menschen länger leben, doch der Gesundheitszustand älterer Menschen stelle überall eine Herausforderung dar und erfordere erhebliche Ressourcen. Die Primärversorgung spiele eine wichtige Rolle für ein gesundes Altern. Das neue Kooperationszentrum wird eine solide Grundlage bieten, um politischen Entscheidungsträgern Signale für weitere konkrete Schritte in diesem Bereich zu liefern. Die SE wird mit ihrer bisherigen Arbeit und ihren Partnerschaften aufzeigen, welche Ergebnisse im Bereich des gesunden Alterns erzielt werden können.
