Die Finanzministerin der Schweiz, Karin Keller-Sutter, führte am Montag Gespräche mit ihrem Amtskollegen Mihály Varga. Fotos: Finanzministerium

Ungarn-Schweiz

Gespräche zu Finanzfragen

Finanzminister Mihály Varga empfing am Montag seine Schweizer Amtskollegin Karin Keller-Sutter in Budapest.

„Unsere wachsende Wirtschaftsleistung und das attraktive Steuerumfeld bieten Unternehmen aus der Schweiz ein gutes Geschäftsumfeld, während gleichzeitig die Präsenz ungarischer Firmen in der Schweiz zunimmt“, sagte Varga.

Die Schweiz sei die Nr. 9 unter den größten Auslandinvestoren in Ungarn, Schweizer Firmen sichern hierzulande 30.000 Arbeitsplätze. Der bilaterale Handel übertraf im vergangenen Jahr 2 Mrd. Euro. Varga betonte insbesondere, dass die hierzulande angesiedelten mehr als 800 Unternehmen aus der Schweiz Ungarn auch in Zeiten der multiplen Krisen die Treue halten. Voraussichtlich im Juni verabschiedet das Schweizer Parlament das Doppelbesteuerungsabkommen, kündigte Karin Keller-Sutter an. Damit würden die bilateralen Wirtschaftsbeziehungen weiter gestärkt.

Der ungarische Finanzminister bezeichnete die Diaspora als wichtiges Bindeglied: Die nach der Niederschlagung der Revolution von 1956 in der Not in die Schweiz geflüchteten Ungarn fanden dort eine neue Heimat und wirkten mit, den Wohlstand ihres Gastlandes zu mehren.

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12. Juli 2024 9:25 Uhr